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A sample training program from the O.T.C., part I and II

(Beispiel-Trainingsprogramm des O.T.C., Teil 1 und 2)

Der Autor schreibt als Trainer für Trainer und versucht, diese für neue Methoden zu öffnen und deren Interesse an neuesten Erkenntnissen und Erfahrungen zu wecken. In zwei Beiträgen werden Inhalt und Gestaltung eines 17wöchigen Trainingszyklus (von Ciroslan, Ende 1990/Anfang 1991) vorgestellt. Dieses Programm kann als Modell betrachtet werden, das (aus den unterschiedlichsten Gründen) aber nicht jeder Sportler erfolgreich umsetzen kann. Teil 1: Woche 1 - 8 Teil 2: Woche 9 - 17 Die einzelnen Trainingstage werden Tag für Tag mit den eingesetzten Übungen und Belastungshöhen betrachtet. Zur Analyse des Programms: Der Autor hat das Programm mit seinen Sportlern (Van Nuys Weightlifting Club) in Vorbereitung auf die American Championships getestet, bei denen jeder der Sportler mindestens eine neue persönliche Bestleistung aufstellte. Alle beteiligten Sportler arbeiteten in einem Vollzeitjob oder absolvierten eine schulische Ausbildung nebenher. Wichtige Einflußfaktoren auf die Wirkung des Trainingsprogramms waren genetische Voraussetzungen, Lebensgewohnheiten, früheres Training. Insgesamt wurden 4864 Wiederholungen unterschiedlicher Übungen absolviert, wobei insgesamt 643842,5 kg bewältigt wurden. Aus der Gesamtzahl der Wiederholungen und der Gesamtlast von 270 kg (100% Stoßen und 100% Reißen) wurde der kumulative k-Wert von 49,03 ermittelt. Diese Zahl liegt deutlich höher als bisher bekannte Werte. Ein Grund dafür ist, daß Hebungen im Bereich 65-70% nicht mitgezählt wurden, da diese als Erwärmung gelten. Ein Problem, die Intensitäten und Belastungen zu klassifizieren, ist die Festlegung der 100%-Marke. Verf. sieht dafür drei Varianten als mögliche Verfahren an: a) 100% entsprechen den vor Beginn des Trainingszyklus aufgestellten Bestwerten, b) 100% entsprechen der maximalen Last, die der Sportler an diesem speziellen Tag zu Heben in der Lage ist, c) 100% entsprechen einem ausgewählten Gewicht, das über der vorher aufgestellten Bestmarke liegt. Verf. berief sich meist auf die Methode C. In Zusammenhang mit Ermüdung wählte er mitunter auch Variante b. Diesen Ermüdungsstatus muß der Trainer erkennen, da bei zu starker Erschöpfung die Trainingswirkung nicht erzielt werden kann. Variation und Verteilung von Belastungsumfang und -intensität Häufige Praxis im (unkontrollierten) Gewichthwebertraining ist es, die Belastung (gehobene Last) und / oder den Belastungsumfang (Anzahl der Wiederholungen) stetig zu erhöhen. Statt Erfolg kommt es dabei jedoch zum Übertraining. Besser ist es, die Belastung (sowohl Umfang als auch Intensität) so zu variieren, daß es zu physiologischen Adaptationsreaktionen kommen kann. Das hier vorgestellte Programm entspricht dieser Forderung. In der Vorbereitungsperioden (1.-10. Woche) werden sehr hohe Belastungen und Umfänge realisiert. Die Verteilung der einzelnen Übungen auf die Wochen wird in Tab. 1 dargestellt. Die zweite Tabelle zeigt die absoluten Quantitäten des Einsatzes der einzelnen Übungen im Trainingszyklus.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1995
Ausgabe:o.O., Jg.11, o.J., 12, S. 5-9, 26-29, 19-21
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel