Kriterii i parametry intensivnosti summarnoj trenirovocnoj nagruzki na podgotovitel'nom i sorevnovatel'nom etapach u tjazeloatletok vysokogo klassa / Rossija i KNR / cast' vtoraja

(Kriterien und Parameter der Intensität der summarischen Trainingsbelastung in der Vorbereitungs- und Wettkampfperiode bei Gewichtheberinnen der Spitzenklasse (Rußland und China), Teil 2)

Untersucht wurde die Intensität der summarischen Trainingsbelastung bei Gewichtheberinnen der Spitzenklasse in der Vorbereitungsperiode (VP) und Wettkampfperiode (WKP). (Vergleich chinesischer und sowjetischer Gewichtheberinnen sowie der sowjetischen Männer 1988 und der Männer der 60er Jahre) Ergebnisse und Schlußfolgerungen der Analysen: I. Die absolute und relative Intensität der Trainingsbelastung 1. Die relative Intensität der Trainingsbelastungen liegt bei den Chinesinnen sowohl in der VP+WKP als auch einzeln in der VP signifikant höher (44,9%) als bei den Frauen und Männern der UdSSR 38,9 bzw. 39,2%). 2. In der WKP liegt die Intensität der Frauengruppen höher als die der Männer. Dabei liegt die Intensität der chinesischen Frauen signifikant über der der anderen drei Gruppen. 3. In VP+WKP und VP erreichten die Frauen aus China und der UdSSR signifikant höhere relative Intensitäten bei Belastungen >70%. 4. In der WKP liegt die Intensität für Belastungen >70% bei den Frauen nicht signifikant höher als bei den Männern. Intensitäten der summarischen Trainingsbelastungen siehe Tabellen 2-4 (S. 17 + 18 im Original) am Ende des Referats II. Die Intensität der Trainingsbelastung in den Hauptgruppen der schwerathletischen Übungen 1.Bei den Reiß- und Stoßübungen (RU, TU) mit einer Belastung >70% wurden in keiner der Etappen der Vorbereitung signifikante Unterschiede zwischen den Frauen- und Männergruppen gefunden. 2.Der Intensitätskoeffizient RU+TU liegt bei den Chinesinnen in VP und WKP signifikant höher als bei den sowjetischen Heberinnen. Der Intensitätskoeffizient der Männer lag über dem der sowjetischen Frauen aber unter dem der Chinesinnen. 3. In 14 von 17 Fällen war der Unterschied des Intensitätskoeffizienten der Reißübungen nicht signifikant. In der VP sowie VP und WKP zusammen war der Intensitätskoeffizient der Männer in den 60er Jahren signifikant höher als der der Frauen der SU. Der Intensitätskoeffizient der Männer 1988 lag nur in der VP signifikant höher als der der SU-Frauen in dieser Etappe. 4. In 16 von 17 Fällen war der Unterschied bei den Stoßübungen nicht signifikant. Einzige Ausnahme: Der Intensitätskoeffizient der Männer 1988 lag signifikant höher als der der Frauen der Sowjetunion in der Vorbereitungsperiode. 5. Den höchsten Intensitätskoeffizienten für die Übungsgruppen Zug beim Reißen, Zug beim Stoßen und Kniebeuge erreichten in VP+WKP die Sportlerinnen Chinas , gefolgt von den SU-Frauen (96,6% der Chinesinnen), den Männern der 60er Jahre (90,2%)und den Männern 1988 (85,4%). 6. Die relative Belastungsintensität der Zugübungen und Kniebeuge der Frauen lag höher als die der Männer (insbesondere als die der Männer 1988). Die höchsten Intensitäten beim Zug im Reißen und bei den Kniebeugen entwickelten die Chinesinnen mit 108,5% bzw. 104,3%. Die höchste Intensität beim Zug uim Stoßen erreichten die sowjetischen Frauen mit 101,7%. Bei den Männern entwickelten die höchsten Intensitäten beim Ziehen und den Kniebeugen die Männer in den 60er Jahren: Zug im Reißen: 100,7%, Zug im Stoßen: 94,3% und Kniebeuge: 91,7%. Die Männer 1988 blieben in all diesen Werten unter 90%. 7. In 11 von 17 Fällen war der Intensitätskoeffizient für den Zug im Reißen nicht signifikant unterschiedlich. In allen Etappen war der Intensitätskoeffizient der beiden Frauengruppen signifikant höher als der der Männer 1988. 8. In 10 von 17 Fällen war der Unterschied bezüglich des Intensitätskoeffizienten für den Zug im Stoßen nicht signifikant. Nur die sowjetischen Frauen erreichten in allen Etappen der Vorbereitung signifikant höhere Werte als die Männer 1988 und in der WKP als die Männer in den 60er Jahren. 9. Die Anzahl der nicht signifikanten Unterschiede der Intensitätskoeffizienten beträgt zusammenfassend: - bei den Reißübungen: 14, - bei den Stoßübungen: 16, - beim Zug beim Reißen: 11, - beim Zug beim Stoßen: 10, - bei den Kniebeugen: 6. Die meisten signifikanten Unterschiede (8) bezüglich des Intensitätskoeffizienten erreichten die Chinesinnen im Vergleich zu beiden Männergruppen in allen Vorbereitungsetappen sowie im Vergleich zu den SU-Heberinnen in VP+WKP und WKP. Die sowjetischen Heberinnen erreichten in allen Vorbereitungsetappen einen signifikant höheren Intensitätskoeffizienten bei den Kniebeugen als die Männer 1988. 10. Der Variationskoeffizient bleibt unabhängig von der Vorbereitungsetappe in den Untersuchungen im Mittel immer unter 10%: - bei den Reißübungen: 3,2%, - bei den Stoßübungen: 2,7%, - bei Reiß- und Stoßübungen zusammen: 4,5%, - beim Zug im Reißen (TR): 8,5%, - beim Zug im Stoßen (TT): 6,9%, - bei den Kniebeugen (PR): 6,85; - bei TR+TT+PR zusammen: 8%. Dies deutet auf eine ungewohnte Dichte und Signifikanz der erhaltenen Parameter hinsichtlich der Intensität hin. v% bei den Reiß- und Stoßübungen spricht für einen minimalen Einfluß individueller Besonderheiten des Organismus des Sportlers/ der Sportlerin auf den Intensitätskoeffizienten der Trainingsbelastung in den Hauptgruppen der schwerathletischen Trainingsübungen. Mit Sicherheit kann außerdem geschlußfolgert werden, daß der Intensitätskoeffizient bei Übungen mit Belastungen >70% nicht von Gewichtsklassen abhängt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Sprache:Russisch
Veröffentlicht: 1995
Ausgabe:Moskva: Rossijskaja Gosudarstvennaja Akademija Fiziceskoj Kul'tury; Moskovskaja Federacija Tjazeloatleticeskogo Sporta (Hrsg.), 1995 - 39 S.: zahlr. Lit., 7 Tab.
Dokumentenarten:Forschungsergebnis
Level:hoch mittel