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Watermanship oder Der Lauf des Bootes. Vermitteln als bewegungspädagogisches Experiment: Eine resümierende methodische Betrachtung

Zum Bewegungslernen allgemein und im Rudern im Speziellen. Es wird betont: "Das dafür notwendige Gespür in Form eines multimodalen Bewegungsgefühls für die gelungene Bewegungsausführung (z.B. Lauf des Bootes) kann durch Trainer und Lehrer nicht linear und monokausal in informationsverarbeitenden Prozessen verursacht werden, sondern muss sich aus der jeweiligen Situation als realisierbare (viable) und zwingende (constrained) Lerngelegenheit ergeben. Vermittler können im sportpädagogischen Experiment lediglich günstige Bedingungen schaffen, die eine passende Bewegungsausführung ermöglichen." "Sind Trainer und Lehrer als Vermittler zwischen Sache und Person in der Lage, sich mit ihren Sportlern über diese situativen Lerngelegenheiten zu verständigen, lassen sich die Erfahrungen der Lerner nachhaltig `auf den Begriff` bringen und können so eine anhaltende Bedeutung erhalten ("Lauf des Bootes")." Nach einem Verweis auf aktuelle Tendenzen in der Bewegungswissenschaft soll dies an Beispielen aus der Lern- (Blattlage erfühlen) und Trainingspraxis (Druckaufnahme verbessern) illustriert werden. Abschließend werden als Fazit drei methodische Leitlinien zu Person, Aufgabe und Umgebung vorgeschlagen. Es wird auf die kybernetische Lehrweise, die dynamische Systemtheorie sowie die Affordanz-Extraktion eingegangen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Ausdauersportarten Trainingswissenschaft
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hamburg Universität Hamburg 2015
Online-Zugang:https://www.bw.uni-hamburg.de/bilder/watermanship-2015-2.pdf
Seiten:28
Dokumentenarten:Forschungsergebnis
Level:hoch