"Making weight" followed by a two-hour recovery does not alter on-water rowing performance under cool environmental conditions

("Gewichtmachen" gefolgt von einer zweistündigen Erholungsphase verändert nicht die Ruderleistung auf dem Freiwasser unter kühlen Umgebungsbedingungen)

Acht Ruderer und neun Ruderinnen absolvierten drei Freiwassertests auf Zeit. Zwischen den Tests lagen jeweils 48 Stunden, die Tests wurden bei kühlen Umgebungsbedingungen (8.4+/-2°C, 50.0+/-10.2% Luftfeuchtigkeit). Beim ersten Test gab es keine Gewichtsbegrenzung. Einer der beiden folgenden Tests wurde aber nach einer vierprozentigen Gewichtsreduzierung (WT-4%) während der zurück liegenden 24 Stunden absolviert. Die Reihenfolge der beiden letzten Tests wurde nach dem Zufallsprinzip bestimmt. Nach dem AT-4%-Test wurden zwei Tage lang aggressive Ernährungsstrategien realisiert. Danach wurden statistische Verfahren eingesetzt, um Korrelationen zu ermitteln. Die Bedeutung des Geschlechts war hoch signifikant (Durchschnitt 45.0, 95%, CI 36.1-53.8 Sek., P<0.01). Es gab aber wenige Belege für eine Interaktion zwischen Geschlecht und stabilen Effekten wie Testreihenfolge und Gewicht (P>0.05). WT-4% hatte nur einen kleinen und statistisch nicht signifikanten Effekt auf die Freiwasser-Testleistung (Durchschnitt 1.0, 95% CI -0.9-2.8 Sek., P=0.29) im Vergleich zu den unlimitierten Tests. Die Optimierung der Nahrungsaufnahme in die Wiederherstellungsphase minimiert die Auswirkungen des akuten Gewichtsverlustes auf die Leistung auf dem Freiwasser. Die Leistung der gleichen Probanden bei Ergometertests bei stressigen Temperaturbedingungen blieb allerdings signifikant schwächer. Die Unterschiede der Auswirkung von WT-4% auf die Freiwasser- bzw. die Ergometerleistung kann verschiedene Ursachen haben: 1) Die Freiwasserleistung kann dadurch begrenzt werden, dass gleichzeitig eine biomechanische Wirksamkeit gewährleistet sein muss, mit der die Erschöpfung unterhalb einer Schwelle gehalten werden muss, bei der die kardiovaskuläre und/oder thermoregulatorische Funktion beeinträchtigt wird, 2) die kardiovaskuläre Belastung ist unter kühlen Bedingungen geringer.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:Journal of Science and Medicine in Sport
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2003
Ausgabe:Dickson 6(2003)4 Supplement, S. 85
Dokumentenarten:Kongressband, Tagungsbericht
Level:hoch mittel