Effects of high intensity resistance and low intensity endurance training on myosin heavy chain isoform expression in highly trained rowers

Untersucht wurden die Auswirkungen hoch intensiven Krafttrainings (HIRT) und Ausdauertraining mit geringer Belastungsintensität (LIER) auf die schwerkettigen Myosinisoformen (MHC) in der Muskulatur hoch trainierter Ruderer. Sechs gut trainierte Ruderer absolvierten ein Trainingsprogramm, das aus drei Wochen HIRT- und drei Wochen LIER-Training bestand. An jedes dieser beiden Trainingsprogramme schloss sich eine Woche für die Wiederherstellung an. Vor und nach jeder Trainingsphase und jeder Erholungsphase wurden Proben aus dem m. vastus lateralis entnommen, die dann analysiert wurden. Die maximale Sauerstoffaufnahme und die Leistungsabgabe änderten sich nach dem Training nicht. Im Verlauf von HIRT oder LIER kam es nicht zu Veränderungen der Zusammensetzung der MHC-Isoformen. es wurde ein Abfall bei MHC I mit begleitendem Anstieg von MHC IIa nach der Erholungsphase, die sich HIRT anschloss, festgestellt. HIRT führte zu einer mRNA-Hochregulation von MHC I-Alpha, I-Beta und II-x (127%, 148% und 117%, p<0.05), was für MHC I-Proteinnicht festgetsllet werden konnte (60 vs. 62%, nicht-signifikant). LIER führte nur zu einer Hochregulation von MHC I-Beta mNRA (131%, p<0.05). Es konnten folglich unterschiedliche Reaktionen der MHC Isoformen auf HIRT bzw. LIER festgestellt werden. Außerdem wurde eine Art "Deckeleffekt" bei MHC I festgestellt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:International Journal of Sports Medicine
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2003
Online-Zugang:https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-2003-39509
Jahrgang:24
Heft:4
Seiten:264-270
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch