Plasma testosterone and kortisol responses to prolonged sculling in male competitive rowers
Bei 12 männlichen Einzelskullern wurden die anabolen und katabolen Hormonreaktionen auf eine einzelne Ruderausdauertrainingseinheit untersucht. Auf einem Ruderergometer wurde während einer Ruderausdauertrainingseinheit über 2 Stunden (7891+/-761 s, 22,6+/-2,5 km, Herzfrequenz 136+/-7 Schläge/min, Intensität 77,4+/-3,8% der anaeroben Schwelle) eine Arbeitsintensität bei einer Blutlaktatkonzentration von 4 mmol/l bestimmt. Vor und nach dem Rudern wurden venöse Blutproben entnommen. Untersucht wurden Kortisol, Testosteron und Geschlechtshormon gebundenes Globulin und berechnet freies Testosteron und das Verhältnis freies Testosteron/Kortisol.
Ergebnisse.
Blutlaktat veränderte sich während des Trainings nicht signifikant. Die Körpermasse verringerte sich (von 82,0+/-10,8 auf 80,6+/-11,2 kg) und stand in bezug zur absolvierten Strecke. Die Konzentrationen von Kortisol und Testosteron veränderten sich während des Ruderns oder in den ersten zwei Stunden der Wiederherstellung nicht signifikant. Freies Testosteron verminderte sich in den ersten zwei Stunden der Wiederherstellung, keine signifikanten Veränderungen wurden jedoch im Verhältnis von freiem Testosteron und Kortisol gefunden.Unmittelbar nach dem Rudern waren die Konzentrationen von Kortisol und freiem Testosteron zur absolvierten Strecke bezogen. Es wird geschlussfolgert, dass eine niedrig intensive Dauerrudertrainingseinheit die gleichen anabolen und katabolen Hormonstumuli bei trainierten Ruderern bewirkt.
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| Subjects: | |
|---|---|
| Notations: | biological and medical sciences endurance sports |
| Published in: | Journal of Sports Sciences |
| Language: | English |
| Published: |
2001
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| Edition: | London 19(2001)11, S. 893 - 898, 1 Abb., 1 Tab., zahlr. Lit. |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |