Metabolic responses in rowers during simulated racing and training
(Metabolische Reaktionen bei Ruderern während eines simulierten Rennens und im Training)
Anliegen der Studie:
Untersuchung der Auswirkungen eines simulierten Wettkampfes sowie von Training im Intensitätsbereich IV (moderat, lange Strecken) auf den Muskelstoffwechsel bei Ruderern.
Probanden:
Sieben Ruderer des Anschlußbereichs.
Methode:
Die Probanden absolvierten zwei Tests auf dem Ruderergometer: Einmal einen 2000m-Maximaltest (RR) und einen zweiten Test über 60 min bei Laktat 2 (RT). In beiden Versuchen wurden unmittelbar vor und nach der Belastung Muskelproben des M. vastus lateralis entnommen und auf Adenin-Nukleotide und deren Abbauprodukte, Phosphokreatin undm Kreatin, Laktat, Glykogen und Ammoniak untersucht. Außerdem wurde in Ruhe und in der 2., 5., 10., 15. und 30. Minute in der Erholung beim ersten Test sowie in Ruhe und alle 20 min unter der Belastung im zweiten Test aus dem Unterarm venöses Blut entnommen.
Ergebnisse und Schlußfolgerungen:
Die erhobenen Daten und Analyseergebnise zeigen, daß ein Ruderwettkampf über 2000m in hohem Maße auf dem anaeroben Stoffwechsel basiert, wohingegen ein Training in der Kategorie IV (s.o.) nur sehr geringfügig anaerobe Prozesse involviert. Aufgrund dieser ausgeprägten Differenzen in den metabolischen Reaktionen zwischen Wettkampf und Training fällt es schwer, Aussagen zu möglichen Vorteilen längerer submaximaler Belastung als Trainingsstrategie für Ruderer zu machen.
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| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1995
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| Ausgabe: | Belconnen: National Sports Research Centre/ Australian Sports Commission (Hrsg.), 1995. - 16 S., 2 Abb., 5 Tab., Lit. |
| Dokumentenarten: | Forschungsergebnis |
| Level: | hoch mittel |