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Persönlichkeits- und Teamentwicklung - Förderung psychosozialer Ressourcen im Judo

Ein Judoka muss nicht nur werfen und kontern, festhalten und sich befreien können. Judokämpfe, Gürtelprüfungen oder Kata-Demonstrationen erfordern Mut, den Glauben an sich selbst und immer wieder auch den Umgang mit Niederlagen. Darüber hinaus wird erwartet, dass man gemäß der Judo-Prinzipien und der Judo-Werte handelt. Ein Training, das entsprechend gestaltet ist, beinhaltet gegenseitige Unterstützung und Verantwortung, die Zusammenarbeit mit Trainer/in und Übungspartner/in sowie die Grundidee, dass im gegeneinander Kämpfen immer ein Miteinander enthalten ist. Zur Bewältigung solcher Anforderungen in Training und Wettkampf benötigt ein Judoka entsprechende "Mittel", so genannte psychosoziale Ressourcen wie etwa Selbstbewusstsein oder soziale Kompetenzen. Diese sind bei jedem Judoka - ähnlich wie motorische Fähigkeiten - mehr oder weniger ausgeprägt. Das hier vorgestellte Konzept Persönlichkeits- und Teamentwicklung im Judo gibt Trainern konkrete Hilfestellungen zur judospezifischen Förderung psychosozialer Ressourcen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kampfsportarten Sozial- und Geisteswissenschaften
Veröffentlicht in:Journal of Martial Arts Research
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2020
Online-Zugang:https://doi.org/10.15495/ojs_25678221_32_145
Jahrgang:3
Heft:2
Seiten:15
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch