The physiological composition of elite judo players
(Die physiologische Zusammensetzung von Spitzenjudoka)
Ausgehend von einer Analyse der mechanischen und physiologischen Belastungen, denen sich Spitzenjudoka während des Wettkampfs ausgesetzt sehen, untersucht der Autor die Sportler unter folgenden vier Gesichtspunkten:
- prozentualer Körperfettanteil (in der Literatur gibt es Belege für einen prozentualen Wert von 6.7 bis 15.8, wobei die erfolgreicheren Judoka niedrigere Werte aufweisen, als die mit weniger sportlichem Erfolg. Das kann aber auch eine Anpassung an ein mehrjähriges Judotraining sein.)
- Fasertypzusammensetzung (Es gibt nur wenige Untersuchungen dazu. Frauen wiesen einen höheren Anteil Typ I-Fasern (48.9 %) als Männer (35.7 %) auf. Frauen hatten auch weniger Typ IIB-Fasern (10.5 %) als Männer (26.8 %), während die Werte für Typ IIA-Fasern ähnlich waren. Diese Werte werden als Ausdruck der Stoffwechselanforderungen des Judo betrachtet.)
- aerobe Anforderungen an Spitzenjudoka (für Spitzenjudoka wurden höhere Werte von VO2max /durchschnittlich 59.2 ml/kg/min für kanadische und 60.22 für polnische Judoka/ als bei Normalprobanden festgestellt, die aber gleichzeitig deutlich unter denen von Ausdauersportlern lagen.)
© Copyright 2001 Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Kampfsportarten |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2001
|
| Ausgabe: | http://judoinfo.com/research13.htm |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |