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Verletzungsmanagement im Spitzensport: Eine systemtheoretisch-konstruktivistische Analyse mit Fallstudien aus den Sportarten Leichtathletik und Handball

Schmerzen, Beschwerden und Verletzungen sind ein alltägliches Phänomen im Spitzensport. Bislang ist allerdings nur wenig darüber bekannt, wie Spitzenathleten, Trainer und das medizinische Betreuungspersonal mit auftretenden Schmerzen und Verletzungen, latent vorhandenen Verletzungsgefahren und drohenden Spät- und Folgeschäden umgehen. Es gibt jedoch zahlreiche Hinweise auf höchst problematische Umgangsweisen, die einer Entstehung chronischer Verletzungsverläufe Vorschub leisten, Verletzungsserien provozieren oder gesundheitliche Langzeitschäden zur Folge haben können. Dies zeigt sich zum Beispiel, wenn nach einer Verletzung wieder zu früh mit dem Training begonnen wird, Athleten trotz akuter Beschwerden an Wettkämpfen teilnehmen oder Schmerzmittel zur Aufrechterhaltung des Wettkampfbetriebs eingesetzt werden. Die vorliegende Arbeit setzt sich aus soziologischer Perspektive mit den Möglichkeiten und Grenzen eines systemischen Verletzungsmanagements im Spitzensport auseinander. Neben der Analyse psychosozialer Bedingungen des Umgangs mit Schmerzen und Verletzungen steht dabei die Frage nach typischen verletzungsbezogenen Entscheidungsmechanismen in spitzensportlichen Karriereverläufen im Mittelpunkt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Kraft-Schnellkraft-Sportarten Ausdauersportarten
Tagging:Karriereverlauf
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Hamburg Feldhaus, Ed. Czwalina 2010
Ausgabe:Hamburg: Feldhaus, Ed. Czwalina, 2010. - 211 S.
Schriftenreihe:Schriften der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, 203
Seiten:428
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch