The discus technique, part 1
(Die Diskuswurftechnik, Teil 1)
Verf. beleuchtet in diesem Beitrag speziell den Streckungs-Verkürzungs-Zyklus beim Diskuswerfen, dessen Anwendung von großer Bedeutung für die Optimierung der Krafterzeugung ist.
Zum Bewegungsablauf:
- Die Hüften drehen sich etwas schneller als die Schultern.
- Die Hüften ziehen die Schultern um das erzeugte Drehmoment (Streckung) im Rumpf.
- Die Schultern ziehen den Diskus, rechte Schulter, Brustkorb und Armmuskeln werden gestreckt.
- Die Trägheit des Diskus, die die Schulter beim Nach-unten-Gehen mitzieht, erhöht die Spannung (Streckung) in Wurfarm und -schulter beim Vor- und Aufwärtsbewegen des rotierenden Systems.
Während der Übergangsphase und der frühen Abwurfphase wird der Impuls des rechten Beins auf den unteren Körperbereich übertragen, die Drehfrequenz der Hüften in ihrem Angelpunkt wird erhöht. Mit der Beschleunigung der Hüftrotation rotieren diese leicht vor den Schultern und diese Differenz erhöht die exzentrische Spannung (betrachtet als Stretch) der Rumpfmuskeln.
Diese Aktion erhöht außerdem die Drehfrequenz der Schultern (z.B. Drehimpuls des unteren Rumpfs und der unteren Extremitäten werden nach oben übertragen), da die Hüften die Schultern "herum ziehen" und da die Schultern den Arm führen. Die Trägheit (d. h. der Widerstand des passiven Diskusarms) erhöht ebenfalls die Muskelstreckung über dem Schultergelenk und dem Brustkorb.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Kraft-Schnellkraft-Sportarten |
| Tagging: | Streckungs-Verkürzungs-Zyklus |
| Veröffentlicht in: | Modern Athlete & Coach |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2009
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| Jahrgang: | 47 |
| Heft: | 1 |
| Seiten: | 20-22 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |