A new way of looking at the biomechanics of the pole vault

(Ein neuer Weg der Betrachtung der Biomechanik des Stabhochspungs)

In den vergangenen Jahren gab es einen Paradigmenwechsel in der Sportbiomechanik - der Fokus verlagerte sich von einer externen Beschreibung der Bewegungsabläufe hin zu einem Verständnis der internen Prozesse der Bewegungen. Auf einem Makrolevel umfasst dies die Interaktionen zwischen Muskeln und Bändern. Auf einem Makrolevel schließen Studien im Bereich der Leichtathletik die Interaktionen zwischen Athlet und äußeren Einflüssen ein. Aufgrund der Elastizität der Fiberglasstäbe und des langen Deformierungsweges bietet sich der Stabhochsprung für Untersuchungen der interaktiven Mechanismen auf einem Makrolevel geradezu an. Mit dem Ziel der Erarbeitung individueller Techniklösungen für eine Verbesserung der Stabhochsprungleistung beschrieben die Autoren den theoretischen Hintergrund ihres Herangehens und die von ihnen entwickelten Bewertungskriterien. Weiterhin erfolgt die Diskussion der Interaktion zwischen Springer und Stab, der Energieübertragung auf den Stab sowie die energetischen Unterschiede zwischen Stabhochspringern und -springerinnen (Untersuchungen der Athletinnen und Athleten bei den Olympischen Spielen 2000). Am Ende des Beitrags werden vier Bewegungsprinzipien aus der diagnostischen und konsultativen Arbeit der Autoren mit den Spitzenspringern herausgestrichen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten Naturwissenschaften und Technik
Veröffentlicht in:New Studies in Athletics
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: Monaco 2004
Jahrgang:19
Heft:3
Seiten:33-42
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel