Physiological variables related to 20 km race walk performance

Elf Mitglieder der Nationalmannschaft Großbritanniens im Gehen (29.9+/-7.5 Jahre) über 20km Gehen beteiligten sich an der Untersuchung. Die Probanden absolvierten auf einem Laufbandergometer sechs und neun 4Minuten-Belastungsphasen. Die Tests begannen immer mit einer Steigung von 1%, einer Geschwindigkeitssteigerung von 0.5 kmh pro Stufe und einer Startgeschwindigkeit von 2.0 kmh unterhalb der aktuellen Wettkampfgeschwindigkeit des jeweiligen Probanden über 10km. Am Ende jeder Stufe wurden Blutproben zur Laktatbestimmung entnommen. Während der letzten 60 s einer jeden Stufe wurde die ausgeatmete Luft im Douglassack zur Analyse gesammelt. Die Sauerstoffaufnahme (VO2) wurde bestimmt. Wenn die Herzschlagfrequenz 95% des prognostizierten Maximums oder die Laktatkonzentration 4mmol/l überstieg, wurde die Laufbandneigung alle 60 s jeweils um 1% bis zur Ausbelastung gesteigert, um die maximale O2-Aufnahme zu ermitteln. Die Geschwindigkeit an der Laktatschwelle wurde als die gekennzeichnet, die erreicht wurde, wenn es zu einem Anstieg der Blutlaktatkonzentration um mehr als 1.0 mmol/l über dem Basiswert kam. Die Wettkampfgeschwindigkeit über 20km (13.4+/-0.62 kmh) korrelierte mit der Geschwindigkeit an der Laktatschwelle (13.3+/-1.0 kmh, r=0.84,P<0.05) und der Geschwindigkeit bei VO2max /15.0+/-1.0 kmh,r=0.66,P<0.05). Es wurde keine Korrelation zwischen der Wettkampfgeschwindigkeit über 20km und VO2max festgestellt ( (74.1+/-4.89ml(kg x min,r=0.14,P>0.05). Das bedeutet, dass ein hoher Wert für VO2max eine Voraussetzung für Erfolg in der Disziplin ist, aber nicht zur Erklärung von Leistungsunterschieden herangezogen werden kann. Die Geschwindigkeit bei VO2max korrelierte nicht mit der Wettkampfgeschwindigkeit über 20km, was eine Kombination von VO2max und Bewegungsökonomie darstellen was und damit als funktionaler Ausdruck von VO2max betrachtet werden könnte. Die Korrelation zwischen der Geschwindigkeit an der Laktatschwelle und der Wettkampfleistung kann darauf verweisen, dass der Erfolg über 20km Gehen im Hochleistungsbereich davon bestimmt wird, dass es den Sportlern gelingt, eine sehr hohe Wettkampfgeschwindigkeit ohne Laktatakkumulation zu erreichen und aufrecht zu erhalten.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Journal of Sports Sciences
Language:English
Published: 2003
Edition:Abingdon 21(2003)4, S. 269-270
Document types:article
Level:advanced intermediate