Analysis of the race distribution for male 400m hurdlers competing at the 2000 Sydney Olympic Games
(Rennverlaufsanalyse für die 400m Hürden bei den Olympischen Spielen Sydney 2000)
Es wurden alle 8 Vorläufe, die 3 Semifinals sowie das Finale über 400m Hürden der Männer bei den OS 2000 per Video aufgezeichnet. Es erfolgte eine Slo-Motion-Analyse mittels spezieller Computersoftware. Verschiedene Parameter wurden untersucht, z.B. Anzahl der Schritte, Zeitdifferentiale, Teilzeiten zwischen den Hürden sowie Endzeit und -platzierung jedes Sprtlers. Somit konnte die Wettkampfstruktur der weltbesten 400-m-Hürdenläufer analysiert werden.
Ergebnisse der Untersuchungen:
Es wurde festgestellt, dass - insbesondere in den Vorläufen - die erste Hälfte des Rennens oft zu schnell gelaufen wurde, so dass es in der zweiten Hälfte zu rapiden Geschwindigkeitseinbrüchen kam. Dies war häufig gekoppelt mit Fehlern im Laufrhythmus. Ziemlich klar ist, dass die Position im Feld, die der Läufer nach der 5. Hürde innehat, eine begrenzte Beziehung zu dem Platz hat, den der Läufer am Ende des Rennens erreicht. Insgesamt erreichten die Läufer ihre höchten Geschwindigkeiten zwischen der 2. und der 3. Hürde und nur diejenigen, die den Geschwindigekitsabfall im weiteren Rennverlauf kontrollieren und steuern können, erreichen vordere Platzierungen.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Kraft-Schnellkraft-Sportarten |
| Veröffentlicht in: | New Studies in Athletics |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2001
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| Ausgabe: | Monaco 15(2001)3, S. 15-30, 10 Abb., 15 Tab., 11 Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |