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Challenge decathlon - Barriers on the way to becoming the "King of athletes" (part III)

(Herausforderung Zehnkampf - Hindernisse auf dem Weg zum "König der Athleten" (Teil 3))

Dritter Teil einer ausführlichen Abhandlung zum Zehnkampf. Schwerpunkte dieses Teils: - Kombinierte Disziplinen: Generalisierung vs. Differenzierung - Allrounder oder Spezialisten? Die Analyse der Leistungsstruktur der einzelenn Disziplinen des Zehnkampfes hat gezeigt, dass es für einen Sportler unmöglich ist, die konzentrierten und vielseitigen Anfordrungen der Maximierung in allen Zehnkampfdisziplinen zu erfüllen. Es wird auch in Zukunft keine Allround-Athleten in der Leichtathletik geben, da Spezialisierung Universalität ausschließt und Universalität nicht ohne Leistungsverluste erreicht werden kann, da das Streben nach akzentuierter Vielseitigkeit systematisch sowohl die komplette Ausschöpfung der Anpassungsreserven als auch die synchrone Entwicklung wetteifernder Subsysteme verhindert. Dennoch scheint eine Vielseitigkeit, die nicht nur den Entwicklungsvorteil von Spezialisten, mehr zu erreichen, verhindert, sondern hilft, ihnen auf den Fersen zu bleiben und zeigt, dass sie sich keinen schlechten Tag leisten können (insbesondere nicht im Hürdenlauf und Weitsprung und auch nicht im Speerwerfen) eine einzigartige Chance zu sein, die es zu akzeptieren gilt - insbesondere in der heutigen Gesellschaft der extremen Spezialisierung. Insgesamt scheint es gerechtfertigt zu sein, vom "önig der Leichtathleten" zu sprechen, zumindest bei den Zehnkämpfern, die ideal-typische Bewegungen auf hohem Leistungsniveau in vielen Disziplinen aufweisen, die denen der Spezialisten sehr nahe komen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:New Studies in Athletics
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2001
Ausgabe:Monaco 15(2001)1/2, S. 83-90, zahlr. Lit.
Jahrgang:15
Heft:1/2
Seiten:83-90
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch