Mechanical energetic processes in long jump and their effect on jumping performance

(Die mechanisch-energetischen Prozesse beim Weitsprung und ihr Einfluss auf die Weitsprungleistung)

Ziel der Studie war das Finden der optimalen Absprung-Merkmale für Spitzenathleten bei gegebenen Startbedingungen (Initialenergie). Die Aufzeichnung der Daten erfolgte bei den Leichtathletik-WM 1997 in Athen. Die Daten wurden mittels dreier stationärer Kameras erhoben, insgesamt wurden 31 Sprünge von 12 Sportlern (Springer und Springerinnen) ausgewertet. Ergebnisse: Sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen zeigte sich, dass Springer/Springerinnen mit unterschiedlichchen Absprungparametern und unterschiedlichen Kombinationen der vertikalen und horizontalen Geschwindigkeiten die selbe Sprungweite erreichen. Die Gesamtenergie bei Aufsetzen des letzten Anlaufschrittes bestimmt die maximale Sprungweite, die meisten Sportler nutzen jedoch diese Energie nicht optimal. Die Absprungparameter, die durch den Verlust der Energie des Körperschwerpunkts während des Absprungs und durch die Transformation der Anlaufenergie in Sprungenergie (Transformationsindex) gekennzeichnet sind, bestimmen wesentlich die Sprungweite. Der Transformnationsindex korreliert hoch sowohl mit der Startenergie beim Aufsetzen und dem Energieverlust in der Absprungphase. Der optimale Energieverlust beim Absprung betrug bei den untersuchten Sportlern 5,5-6,0 J/kg (Frauen) bzw. 7,5-8,4 J/kg (Männer).
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:New Studies in Athletics
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1999
Ausgabe:Monaco 14(1999)4, S. 37 - 44, 4 Abb., 3 Tab., zahlr.Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel