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My experiences in the 400m hurdles

(Meine Erfahrungen mit dem 400m-Hürdenlauf)

Die frühere Weltrekordhalterin über 400m Hürden blickt zusammenfassend auf ihre Trainings-und Wettkampferfahrungen zurück. Sie geht auf die langfristige Entwicklung ein, auf spezifische Vorbereitungen, Experimente, Testmethoden und die Bedeutung einer planmäßigen Vorbereitung. Fazit: Es ist nicht wichtig, wieviel jemand trainiert, sondern wie und wann. Experimentieren und planmäßiges Training helfen, individuell optimale Richtlinien für die Belastungsgestaltung herauszufinden, z.B. die Länge der erforderlichen Erholungsphasen nach unterschiedlichen Belastungen oder auch den Zeitpunkt der zu erwartenden Superkompensation vorauszusagen. Verf. zeigt, daß es (bei ihr) 15 Jahre dauerte, ehe Weltspitzenleistungen erreicht werden. Die Hälfte dieser zeit bestand aus allgemeinem, vielseitigem und variablem leichtathletischen Training, der Schaffung allgemeiner konditioneller Fähigkeiten und der Grundlagen der Technik des Hürdenlaufs. Die restlichen 7-8 Jahre waren für das spezifische Hürdentraining erforderlich, so daß das Hochleistungsalter in dieser Disziplin bei etwa 27-29 Jahren anzusetzen ist. Eine zu frühe Spezialisierung läuft einer erfolgreichen Entwiclung im Seniorenaltzer zuwider.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:Track Coach
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1997
Ausgabe:Mountain View (1997)140, S. 4473-4476
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel