Hurdle jumping technique characteristics on the 110 meter race in the 1997 World Track and Field Championship
(Kennzeichen der 110-m-Hürdenlauftechnik während der Weltmeisterschaft in der Leichtathletik 1997)
Untersucht wurden die Hürdentechniken der Gold- und Silbermedaillengewinner im 110-m-Hürdenlauf bei den Weltmeisterschaften 1997 in Athen. Dazu wurde die Technik an der vierten Hürde mit zwei 60 Hz Videokameras aufgenommen und mit einem Ariel Performance Analysis System untersucht. Dreidimensionale Positionsdaten von 16 Punkten (15 Körperpunkte und ein Punkt an der Oberkante der Hürde) wurden digital geglättet, bevor sie einer weiteren Analyse unterzogen wurden. Die betrachteten Variablen waren:
1. maximale Höhe des Körperschwerpunkts (KSP) über der Hürde
2. Flugzeit über der Hürde (t-flight)
3. KSP-Geschwindigkeitsabflugwinkel
4. Landwinkel - Winkel des KSP zum Kontaktpunkt auf der Laufbahn.
Es wurden unterschiedliche Techniken gefunden, die von den beiden Athleten verwendet wurden. Der Weltmeister war in der Variable t-flight überlegen (0.35 gegenüber 0.37) und beim Landewinkel (90 gegenüber 85 Grad). Der Silbermedaillengewinner war besser im Wert Hmax (0.36 gegenüber 0.42 m) und beim Absprungwinkel (12 gegenüber 13 Grad). Es wurden keine differierenden Geschwindigkeitsveränderungen vor und nach dem Hürdensprung zwischen den beiden Athleten festgestellt.
Da nur sehr wenige Daten zur Verfügung standen kann nur spekuliert werden, dass einige Faktoren eine größere Bedeutung haben als andere. - leicht bearbeitetes Autorreferat -
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Naturwissenschaften und Technik Kraft-Schnellkraft-Sportarten |
| Veröffentlicht in: | ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz) |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1998
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| Ausgabe: | Konstanz: UVB, 1998.- S. 60 |
| Dokumentenarten: | Kongressband, Tagungsbericht |
| Level: | hoch mittel |