Training volitiver Prozesse an kritischen Punkten der sportlichen Handlung am Beispiel des sportlichen Gehens
Das Ziel der Arbeit besteht darin, durch ein volitives Trainingsprogramm Einflüsse auf die sportliche Handlung von Gehern und damit auf ihre Leistungsfähigkeit zu gewinnen.
Das volitive Trainingsprogramm beinhaltet unterschiedliche psychoregulative Verfahren, die aufgrund ihrer Kombination und differenzierten Einsatzmöglichkeiten innerhalb eines komplexen Trainingsprozesses zur Ausbildung von Aktivierungs- und Bewegungsmustern führen. Durch die hervorgerufenen psychophysiologischen Veränderungen kann vom Athlet ein individueller Zustand hervorgerufen werden, der zu einer Verbesserung der sportlichen Leistung führt.
Das Erarbeiten und Überprüfen individueller volitiver Trainingsprogramme innerhalb eines Trainings- und Wettkampfjahres wird anhand von Untersuchungen mit acht Sportlern (Bundes- und Landeskader) in einem Prä-Post-Design dargestellt. Diese Untersuchungen sind auf psychologische, physiologische bzw. neurophysiologische Parameter gerichtet.
Die Ergebnisse unterstützen aufgrund der Verbesserung der sportlichen Leistung der Probanden die Herangehensweise bei der Erarbeitung der volitiven Trainingsprogramme und zeigen z.T. Möglichkeiten für weiterführende Untersuchungen auch in anderen Ausdauersportarten auf.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Sozial- und Geisteswissenschaften Ausdauersportarten |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Leipzig
Universität Leipzig, Sportwissenschaftliche Fakultät
1996
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| Seiten: | 154 |
| Dokumentenarten: | Dissertation |
| Level: | hoch |