Injuries in elite Australian triple jumpers
Basierend auf 43 beantworteten Fragebögen zum Verletzungsgeschehen unter australischen Dreispringern wurde eine Auswertung vorgenommen. Dabei wurden insgesamt 73 Verletzungen registriert. Bei der Berechnung der Verletzungen pro Sportler und Jahr ergab sich eine Zahl von 0.2. Durch die Verletzungen gab es insgesamt 295 Wochen Trainingsausfall. Regressionsanalysen ergaben, dass die persönliche Bestleistung der signifikanteste Anhaltspunkt für die Vorhersage der Verletztungswahrscheinlichkeit war (sigT = 0.0002). Danach folgte der Trainingsumfang an Sprinttraining im Verlauf der Saison, gefolgt vom Umfang Sprungtraining. Die Verletzungsrate von Springern mit viel Sprungtraining war nahezu doppelt so groß wie die des Gruppendurchschnitts. Die Daten ergaben auch eine viel höhere Verletzungshäufigkeit bei Springern, die nicht mit ihrem dominanten Bein abspringen (1.59 Verletzungen pro Sportler). Die meisten Verletzungen traten im Fußgelenk auf (19.5 %), gefolgt von der Ferse (17.8 %) und dem Fuß (7 %). Außerdem wurden Verletzungen des Schienbeins, der Hüfte und des Rückens registriert.Die Daten ergaben keinen Hinweis darauf, dass Sportler, die sehr früh mit dem Dreisprung begannen, eine höhere Verletzungsrate hatten, eher wurde das Gegenteil festgestellt. Es wurde auch bekräftigt, dass durch die Nutzung von Spikes und das Training auf Tartanbahnen die Verletzungshäufigkeit steigt.
© Copyright 1996 Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995. Published by Eigenverlag. All rights reserved.
| Subjects: | |
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| Notations: | biological and medical sciences strength and speed sports |
| Tagging: | Sprunggelenk |
| Published in: | Australian conference of science and medicine in sport, Hotel Grand Chancellor, Hobart 17-20 October 1995 |
| Language: | English |
| Published: |
Hobart
Eigenverlag
1996
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| Pages: | 278-279 |
| Document types: | book |
| Level: | advanced intermediate |