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Rotational shot put

(Die Drehstoßtechnik im Kugelstoßen)

Technikvergleich zwischen den beiden Drehstoßern Dylan Armstrong und Reese Hoffa. Der Bewegungsablauf wird dabei in verschiedene Segmente/Phasen aufgebrochen. Fazit: Die Analyse der beiden Weltklassestoßer hat gezeigt, dass gute Leistungen (Weiten) mit der Drehstoßtechnik in unterschiedlichen Varianten erreicht werden können. Verf. schlussfolgert, dass keine der Ausführungen der anderen überlegen ist. Vielmehr sollte ein Athlet die zu ihm passende Variante wählen, um sein Ergebnis zu maximieren. Größere, kräftigere Stoßer scheinen eher von der linearen Variante zu profitieren (leichter zu managende Rückführposition, geringere Gefahr, aus dem Ring zu treiben). Schmalere, weniger kraftvolle Athleten sind dagegen mit der Rotationsvariante besser versorgt, da hierbei ein größeres Hüft-Schulter-Separationsverhältnis sowie ein dynamischeres Finish erzeugt werden können, was einem erhöhten Differenzial von Standwurf zu vollem Wurf zugute kommt.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:Modern Athlete & Coach
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2012
Jahrgang:50
Heft:2
Seiten:31-35
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch