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Basic hammer throwing

(Grundlagen des Hammerwerfens)

Die Wurfweite im Hammerwerfen ist entscheidend von der Geschwindigkeit der Kugel abhängig, die wiederum direkt beeinflußt wird von der Körperhaltung, dem Bewegungsrhythmus und dem Gleichgewicht. Verf. gibt Hinweise zu jeder dieser Schlüsselpositionen. Zu beachten ist u.a.: Die Füße sollten bei der Bewegungsausführung etwa schulterbreit auseinanderstehen, die Knie sind gebeugt, das Gewicht sollte gleichmäßig zwischen beiden Füßen verlagert werden. Der Körper bleibt immer aufrecht, die Hüfte wird nicht gebeugt. Sportler und Kugel arbeiten als geschlossenes System. Im Gegensatz zum Kugelstoßen, Diskus- und Speerwerfen gibt es im Hammerwerfen keine Untergleiderung zwischen Ober- und Unterkörper. Auch in den alltäglichen Bewegungen kann der Hammerwerfer die für seine Disziplin notwendige Haltung trainieren, indem er sich aufrecht mit erhobenem Kopf und nach hinten gezogenen Schultern bewegt. Der Hammerwurf ist ein rhythmischer Bewegungsablauf des einheitlichen Systems Sportler-Kugel. Es ist wichtig, die einzelnen Phasen der Drehungen zu trainieren, um eine Einheit in der Bewegung zu erzeugen. Dsabei wird der Ball von Drehung zu Drehung schneller. Ebenso wichtig ist das Gleichgewicht. Der Hammerwerfer muß auch beim Konter gegen die Kugel eine zentrale Drehachse beibehalten. Nachteilig sind zu weites Hintensitzen oder ein mitgehen mit der Kugel (Abbrechen in der Hüfte). Im Geschwindigkeitsverlauf ist der entscheidende Punkt, daß der Ball im Moment des Abwurfs seine Höchstgeschwindigkeit innehat. Beide Füße drehen sich ständig, wobei der Schwerpunkt auf einem aktiven rechten Fuß liegt (bei Rechtshändern).
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Veröffentlicht in:Track & field coaches review
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1996
Ausgabe:Gainesville 96(1996)3, S. 39-40
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel