Critical velocity models applied to swimming
(Anwendung von Modellen der kritischen Geschwindigkeit auf das Schwimmen)
Es gibt mehrere Modelle, die die Beziehung zwischen der Geschwindigkeit und der Zeit bis zur Ermüdung beschreiben. Anliegen der Untersuchung war es, verschiedene Modelle der kritischen Geschwindigkeit (Vcrit) zu bewerten, die auf die Sportart Schwimmen angewendet wurden. 95 Schwimmer im Alter von 8 bis 18 Jahren absolvierten Zeittests über vier unterschiedliche Strecken, die je nach ihrem Alter ausgewählt wurden. Die Leistungsdaten (Zeit und Geschwindigkeit oder Strecke) wurden in vier Modelle eingefügt. Für die Werte von Vcrit und die anaerobe Leistungsfähigkeit (AWC) wurde bei Anwendung von drei zwei-parametrischen hyperbolischen Modellen (Monod und Scherre, 1965) eine beachtliche Variabilität festgestellt (Variationskoeffizient = 10 % bzw. 43 %). Die Werte für Vmax und AWC widerspiegelten in den drei-parametrischen hyperbolischen (Morton, 1996) und exponentialen (Hopkins et al., 1989) Modellen die in den Tests zurückgelegten Strecken. Daraus wurde geschlussfolgert, dass diese Modelle ungeeignet sind, um sie bei diesen langen Zeiträumen (ca. 20 s bis ca. 3 Min., oder ca. 1 Min. bis ca. 20 Min.) einzusetzen. Wenn davon ausgegangen wurde, dass die anaeroben Reserven unvollständig genutzt wurden, beschrieb das hyperbolisch + exponentiale Modell adäquat die Geschwindigkeits-Zeit-Beziehung und produzierte sinnvolle Werte, allerdings nur, wenn die modellierten Zeiträume relativ kurz waren (22,9 m, ca. 20 s.).
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Naturwissenschaften und Technik Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Canadian Journal of Applied Physiology |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
Champaign
2003
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| Jahrgang: | 28 |
| Heft: | Suppl. |
| Seiten: | 61 |
| Dokumentenarten: | Kongressband, Tagungsbericht |
| Level: | hoch mittel |