Die vordere Kreuzbandruptur im Judo

Die vordere Kreuzband (VKB)-Ruptur ist eine der schwerwiegendsten Verletzungen im Judo. Präventionsprogramme scheinen sinnvoll. Die Indikation operativer Therapie sollte großzügig gestellt werden. Das Risiko für vorzeitigen Gelenkverschleiß und Reduktion der sportlichen Leistungsfähigkeit ist hoch. Für erwachsene Judoka im Hochleistungsbereich kann unter bestimmten Umständen eine konservative Therapie infrage kommen. Beispiele von Spitzenathleten zeigen, dass teilweise trotz Kniegelenksinstabilität Höchstleistungen erbracht werden können. Das therapeutische Vorgehen und die zu erwartenden Konsequenzen sollten in diesen Fällen eng abgestimmt werden. Es existieren Hinweise, dass Hamstings als Transplantat für Judoka nachteilig sein können. Autorreferat
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Kampfsportarten
Veröffentlicht in:Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2018
Online-Zugang:https://www.sotjournal.com/article/S0949-328X(18)30037-1/fulltext
Jahrgang:34
Heft:2
Seiten:115-120
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch