The relationship between aerobic and anaerobic capacities in wrestlers
(Die Beziehung zwischen der aeroben und anaeroben Leistungsfähigkeit von Ringern)
Mit der Studie sollten die Beziehungen zwischen Körpermerkmalen und der aeroben und anaeroben Leistungsfähigkeit von Ringern festgestellt werden. Dazu dienten 15 männliche Ringer der Universitätsmannschaft der University of Wisconsin als Probanden. Diese hatten ein Alter von 18 bis 27 Jahren. Zur Bestimmung der aeroben Leistungsfähigkeit wurde ein VO2max-Test auf dem Fahrradergometer absolviert. Zur Bestimmung der anaeroben Leistungsfähigkeit wurde der Wingate Test der anaeroben Schnellkraf durchgeführt. Der VO2max Durchschnittswert der Gruppe lag bei 45.5 ml je kg und Minute, der durchschnittliche Spitzenwert und der Durchschnittswert der anaeroben Schnellkraft lagen bei 793.3 bzw. 621.3 Watt. Die VO2max-Werte der Studie lagen unter denen früherer Untersuchungen, die Werte der anaeroben Schnellkraft lagen etwas über denen früherer Untersuchungen. Es wurde eine signifikante Beziehung (p < .05) festgestellt, wenn die aerobe Leistungsfähigkeit in absoluten Werten (L / Min) im Verhältnis zum Körpergewicht und zur fettfreien Körpermasse ausgedrückt wurde. Es wurden keine signifikanten Beziehungen (p > .05) festgestellt, wenn diese Variablen mit der relativen aeroben Leistungsfähigkeit in Beziehung gestellt wurden. Signifikante Beziehungen (p < .05) wurden zwischen den durchschnittlichen und Spitzenwerten der Schnellkraft und den Körpermerkmalen Körpergröße, prozentualer Fettanteil, Körpergewicht und fettfreie Masse festgestellt. Ausgedrückt in absoluten Werten (l/Min) gab es eine signifikante Beziehung (p < .05) zwischen VO2max und den durchschnittlichen wie den Spitzenwerten der anaeroben Schnellkraft. Diese Ergebnisse zeigen, daß eine Zunahme der Körperbaumerkmale (Größe, Gewicht, fettfreie Masse) zu einem Zuwachs der aeroben und anaeroben Leistungsfähigkeit führen. Die Tatsache, daß keine signifikanten Korrelationen zwischen der relativen aeroben und anaeroben Leistungsfähigkeit von Ringern gab führt zur Vermutung, daß jedes Energiesystem eigenständig für sich selbst arbeitet. - Autorreferat -
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Spielsportarten |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1997
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| Ausgabe: | 1997. - 62 S., 6 Tab., zahlr. Lit., La Crosse, University of Wisconsin, Master of Science Thesen, 1997 |
| Dokumentenarten: | Hochschulpublikation |
| Level: | hoch mittel |