Verletzungsprophylaxe im Frauennachwuchsleistungssport des Sportspiels Handball

Viele Nachwuchshandballerinnen weisen Defizite in der Kniegelenkstabilität und dem Landeverhalten auf und unterliegen damit einem erhöhten Risiko für Kreuzbandverletzungen. Eine höhere Verletzungsinzidenz in der zweiten Spielhälfte deutet zudem darauf hin, dass Ermüdung das Verletzungsrisiko erhöht. Jedoch liegen bezüglich des Einflusses von Ermüdung auf die Gelenkstabilität der unteren Extremität nur eingeschränkte Erkenntnisse vor. Zum einen wurde bei dem hier vorgestellten Forschungsvorhaben analysiert, wie sich Risikofaktoren für Knieverletzungen unter Ermüdung verändern. Zum zweiten wurde ein handballspezifisches Interventionsprogramm zur Verbesserung der Gelenkstabilität der unteren Extremitäten und zur Optimierung der Landetechnik bei ein- und beidbeinigen Sprüngen entwickelt und evaluiert. Methoden und Ergebnisse werden skizziert.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Trainingswissenschaft Spielsportarten Biowissenschaften und Sportmedizin
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2019/20
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Bonn BISp 2020
Online-Zugang:http://my.page2flip.de/15646901/20020482/20020484/html5.html#/224
Seiten:223-227
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch