Spielend Handball lernen in Schule und Verein
Nach den aktuellen Zahlen sind im Deutschen Handball-Bund nicht weniger als 250.000 Mädchen und Jungen im Alter bis zu 14 Jahren organisiert. Dies ist ein Ausdruck sowohl für die langen Traditionen, auf die diese Sportart in Deutschland zurückblicken kann, für die Popularität und Attraktivität des schnellen Ballspiels bereits für Kinder in jungen Jahren, aber auch für Heranwachsende und ihre sportlichen Aktivitäten im Schul- und Vereinssport. Dieser Erfolg ist eng damit verbunden, dass Kindern und Jugendlichen, wenn sie mit dem Handballspiel in Berührung kommen, ein sportliches Vermittlungskonzept angeboten werden kann, das sie in ihrer Individualität, in ihren motorischen und konditionellen Möglichkeiten anspricht, ihnen Spaß an der Erlernung sportartspezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten wie auch am gemeinsamen Üben und Spielen innerhalb eines Teams vermittelt.
Grundlage dieses Buches ist die seit Jahren erprobte und weiterentwickelte "Spielschule Handball", die so gestaltet wurde, dass sie Mädchen und Jungen sowohl im Schulsport als auch im Anfängertraining der Handballvereine umsetzen können. Aus diesemübergreifenden Ziel ergibt sich folgerichtig auch die Hauptzielgruppe, an die sich Armin Emrich wendet: Sportpädagogen, für die er vielfältige praxiserprobte Anregungen und Hinweise parat hat, wie bei Beachtung der Schulsituation mit sehr unterschiedlichen sportlichen Voraussetzungen der Kinder, das heisst einer sehr heterogenen Übungsgruppe, ein sinnvolles Üben in der Sportart Handball organisiert werden kann. Ausgehend vom prinzipiellen Ansatz, bei den Kindern eine Spielfähigkeit zu entwickeln, werden die verschiedenen Inhalte (mannschaftliches Zusammenspiel, Technikelemente, Taktik) dargestellt und methodisch umgesetzt. Vielfältige Vorschläge für Spiele und für die praktische Unterrichtsgestaltung werden unterbreitet und in ihrer didaktischen Abfolge vorgestellt. Die empfohlenen vorbereitenden Spiele (Kombinationsball, Stangentorball, Mattenball) stellen den Spielgedanken in den Vordergrund. Durch Regelvariationen kann der Schwierigkeitsgrad dem Können der Übenden angepasst werden. Die folgenden Vorschläge für Kleinfeldspiele stellen eine logische Weiterführung der vorbereitenden Spiele dar. Sie werden durch unterrichtspraktische Beispiele sowohl für Gruppen- als auch für Einzelübungen sinnvoll ergänzt. Insgesamt hat A. Emrich ein Buch vorgelegt, das sowohl in der Schule als auch im Verein das Üben von Anfängern unterstützt, das mit der Spielfähigkeit den entscheidenden Faktor in den Mittelpunkt des Übens stellt und deshalb für die Hand der Sportlehrer und Übungsleiter empfohlen wird.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Spielsportarten Schulsport |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Wiesbaden
Limpert
2011
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| Ausgabe: | 6., korr. und erg. Aufl. |
| Seiten: | 126 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | mittel |