Spezifische Prävention von Gelenksverletzungen der unteren Extremität im Fußball
Fußball ist durch eine hohe Rate von akuten Verletzungen der unteren Extremität gekennzeichnet. Aktuelle epidemiologische Studien, die die Charakteristik des Fußballs berücksichtigen, zeichnen hierbei ein deutliches Bild des Verletzungsmusters und -risikos für Fußballspielerinnen und -spieler. Während die Hälfte der Spieler nach einer akuten Verletzung mit einer medizinischen Behandlung weiterspielen und trainieren können, so geht die andere Hälfte der Verletzungen mit Verlust an Trainings- und Spielzeit einher. Zwar zeigen sich die erlittenen Verletzungen im Ligenbetrieb häufig mit einem Kontaktmechanismus assoziiert, jedoch sind diese nur wenig mit Foulspiel verbunden, sodass im Fußball ein hohes Präventionspotential vorhanden ist. Die Fußballmedizin zeigt dabei große Bemühungen, das Verletzungsrisiko ihres Sports primär reduzieren zu wollen. Die bereits vorhandene Evidenz für Reduktionsmöglichkeiten von insbesondere Kniegelenksverletzungen muss nun in den Trainingsalltag implementiert werden. Dieser Artikel wird dies im Detail beschreiben.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Biowissenschaften und Sportmedizin Spielsportarten |
| Tagging: | Sprunggelenk |
| Veröffentlicht in: | Sport-Orthopädie - Sport-Traumatologie |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2022
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| Online-Zugang: | https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0949328X22000886 |
| Jahrgang: | 38 |
| Heft: | 2 |
| Seiten: | 124-128 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |