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Wie man Kraftsymmetrien der Beine entgegenwirkt. Einbeiniges Krafttraining verbessert die Sprungkraft und kann Seitenunterschiede zwischen den Extremitäten reduzieren

Seitenunterschiede zwischen den Extremitäten werden aktuell in der sportwissenschaftlichen Literatur immer stärker thematisiert. Allerdings befassen sich die meisten Studien dabei vornehmlich mit deren Auftreten, während mögliche Zusammenhänge mit der sportlichen Leistungsfähigkeit bisher kaum untersucht wurden. In der analysierten Studie wurde die Auswirkung von unilateralem (einbeinigem) Krafttraining auf die Sprungkraft und deren Zusammenhang mit Seitenunterschieden zwischen den unteren Extremitäten bei Nachwuchsfußballern untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass mit solchen Programmen die beidbeinige vertikale Sprungkraft stark verbessert werden konnte. Positive Auswirkungen auf einbeinige Sprungkraft zeigten sich vor allem dann, wenn das Training mit dem schwächeren Bein begonnen wurde. Wurde das Trainingsvolumen im schwächeren Bein gegenüber dem stärkeren Bein gar verdoppelt, konnten Seitenunterschiede bei horizontalen Einbeinsprüngen stark reduziert werden. Einbeinige Sprungkraftprogramme sollten daher vorzugsweise mit dem schwächeren Bein begonnen werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Spielsportarten Biowissenschaften und Sportmedizin Kraft-Schnellkraft-Sportarten
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Frankfurt/Main Deutscher Fußball-Bund 2021
Schriftenreihe:Wissensportal der DFB-Akademie
Online-Zugang:https://www.dfb-akademie.de/studie/wie-man-kraftasymmetrien-der-beine-entgegenwirkt/-/id-15000188
Dokumentenarten:Informationsseite und Navigationsseiten
Level:mittel