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Aktive Erholung: Der Mix macht`s. Die Kombination aus aerober Aktivität, Stretching und Muskelentspannung ist eine wirksame Regenerationsmaßnahme

Ein Fußballspiel auf professionellem Niveau umfasst viele körperliche und geistige Anstrengungen, die bei vielen Spielen in kurzer Zeit das Risiko einer Verletzung erhöhen. Daher ist der Einsatz von sowohl passiven als auch aktiven Erholungsstrategien nach dem Spiel eine gängige Praxis. Die passive Erholung besteht aus statischen Regenerationsmethoden (z. B. Ruhe, Massage oder Kompression), während die aktiven Regenerationsprotokolle in aerobe Aktivitäten mit geringer Intensität, Dehnung/Stretching und Muskelentspannung unterteilt werden. Ziel dieses Beitrags ist es, die aktuellen Erkenntnisse über die Wirksamkeit von aktiven Erholungsstrategien zu bewerten, die der Originalstudie (narratives Review) entnommen wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die alleinige Durchführung von aerober Aktivität mit geringer Intensität, oder auch in Verbindung mit Stretching, nur unbedeutende Auswirkungen auf die Regeneration der Spieler hat. Die größten Regenerationseffekte werden bei der kombinierten Durchführung aller drei Regenerationsmaßnahmen (aeroben Aktivität mit geringer Intensität, Stretching und Muskelentspannung) direkt nach dem Spiel erzielt. Es sind jedoch weitere Studien (nach Training/Spiel) erforderlich, um die Wirksamkeit der aktiven Erholungsstrategien im Spitzenfußball besser verstehen und einordnen zu können.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Spielsportarten Biowissenschaften und Sportmedizin
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Frankfurt/Main Deutscher Fußball-Bund 2018
Schriftenreihe:Wissensportal der DFB-Akademie
Online-Zugang:https://www.dfb-akademie.de/studie/aktive-erholung-der-mix-macht-s/-/id-15000057
Dokumentenarten:Informationsseite und Navigationsseiten
Level:mittel