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Playing too many matches is negative for both performance and player availability - Results from the on-going UEFA injury study

Ziel: Präsentation einiger Ergebnisse der aktuellen Studie über männliche Profifußballer in Europa, die UEFA Champions League (UCL)-Verletzungsstudie. Vorgehensweise: 27 Mannschaften aus zehn Ländern und 1500 Spieler haben zwischen 2001 und 2012 während elf Saisons an dieser Studie teilgenommen. Das Konzept variiert je nach Konsens der FIFA-UEFA Verletzungsbestimmungen und Datenerfassungsverfahren. Ergebnisse: Insgesamt wurden 800 Verletzungen registriert. Die durchschnittliche Verletzungshäufigkeit beim Spitzenfußball beträgt drei bis fünf Verletzungen in 1000 Trainingsstunden und 25 in 1000 Spielstunden. Durchschnittlich kann eine Mannschaft mit 25 Spielern ca. 50 Verletzungen pro Saison erwarten. Die Verletzungsrate ist während dieser Elf-Jahres-Periode nicht gestiegen. Sie variiert bei europäischen Ländern mit einem erhöhten Risiko an LCA-Verletzungen (ligamentum cruciatum anterius), aber einem insgesamt geringeren Verletzungsrisiko in Ländern mit mediterranem Klima. Als häufigste Einzelverletzung tritt die Verletzung der ischiocruralen Muskulatur auf. Radiologische Begutachtungen durch MRT oder Ultraschalluntersuchung gehen mit Ruhephasen einher. 70% aller ischiocruralen Muskulaturverletzungen, die beim Profifußball datiert werden, haben eine Einstufung in radiologischer Sichtweise von 0 oder 1. Dies bedeutet keine Faserrisse bei der Bildgebung, aber immer noch Ursache der meisten Abwesenheitstage. Fast alle männlichen Spitzenfußballer mit LCA-Verletzungen kehren zum Vollzeitfußball zurück, aber erst nach 6 -7 Monaten. Stressfrakturen kommen unter Fußballern nicht häufig vor, sind allerdings langwierig im Heilungsprozess. Das Verletzungsrisiko ist auf Kunstrasen ähnlich hoch wie bei Spielen auf natürlichem Rasen. Eine erhöhte Spielanzahl führt zu negativen Auswirkungen auf Leistung und Einsatzfähigkeit bei Sportlern.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:sport games biological and medical sciences
Published in:Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin
Language:English
Published: 2013
Online Access:https://www.uni-ulm.de/fileadmin/externe_websites/ext.dzsm/content/Archiv2013/Heft_1/%C3%9Cbersicht_ekstrand_korr__2_.pdf
Volume:64
Issue:1
Pages:5-9
Document types:article
Level:advanced