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Sammenhenger mellom anatomiske risikofaktorer og maksimale valgusmomenter, valgusvinkler og valgusbevegelse ved fallhopp: en biomekanisk tverrsnit[t]sstudie blant kvinnelige elite håndball- og fotballspillere

(Zusammenhang zwischen anatomischen Risikofaktoren und maximalen Valgusmomenten, Valguswinkel und Valgusbewegung beim Niedersprung: Eine biomechanische Querschnittsstudie unter weiblichen Handball- und Fußballspielern des Hochleistungsbereichs)

Verletzungen des vorderen Krezbands sind in den Ballsportarten wie Handball und Fußball ein ernstes Problem. Die allgemeine Gelenklockerheit, Genu Recurvatum, Knielockerheit und Schiefstellungen der unteren Extremitäten werden dabei als Risikofaktoren in Betracht gezogen. Es hat sich gezeigt, dass die Valgusbewegung und Valgusbelastung in der Frontalebene des Knies bei der Landung nach dem Niedersprung bei jungen Sportlern Verletzungen des Kreuzbandes vorhersagen kann. Es ist allerdings unklar, welche Faktoren dazu beitragen, dass ein Sportler eine hohe Valgusbewegung und eine hohe Valgusbelastung bei Landungen nach Sprüngen hat. Es gibt nur wenige Untersuchungen, in denen der Zusammenhang zwischen einer Reihe anatomischer Risikofaktoren und Valguscharakteristika bei Niedersprüngen untersucht wurde. Das Ziel dieser biomechanischen Querschnittsstudie ist die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen anatomischen Faktoren, die in einem Regressionsmodell zusammengetragen wurden, und den Valgusmomenten, Valguswinkeln und Valgusbewegungen im Knie bei Handball- uind Fußballspielerinnen, die Niedersprünge ausführen. Als Probanden beteiligten sich 313 Handball- und Fußballspielerinnen. Die erhobenen anatomischen Faktoren umfassten die Knielockerheit (KT1000), die allgemeine Gelenklockerheit (Beighton Testbatterie), genu recurvatum (°), die Hüftanteversion (°), den navicularen Abfall (cm), den statischen Valguswinkel (°), die vordere Beckenneigung (°), die Femurlänge (cm) und das Verhältnis Hüfte:Oberschenkel. In der Kontaktphase eines Niedersprungs wurden mit einem markerbasierten 3D-Bewegungsssystem Valguskennzeichen (Valgusmomente, Valguswinkel und Valgusbewegung) aufgezeichnet. Im Ergebnis wurden signifikante Zusammenhänge zwischen anatomischen Faktoren und insbesondere den Valgusmomenten und Valguswinkeln beim Sprung ermittelt. Keine Zusammenhänge wurden zwischen anatomischen Faktoren und der Valgusbewegung festgestellt. Die Koeffizientene für Regressionsmodelle mit signifikanten Zusammenhängen waren schwach mit R2-Werten zwischen 0,165 und 0,240 (p < 0,001). Anatomische Risikofaktoren können einen Zusammenhang mit Valgusmomenten und Valguswinkeln bei Niedersprüngen haben, andere Komponenten sind aber wahrscheinlich im Verletzungsgeschehen wichtiger.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Spielsportarten
Sprache:Norwegisch
Veröffentlicht: Oslo 2011
Online-Zugang:http://brage.bibsys.no/nih/handle/URN:NBN:no-bibsys_brage_26407
Seiten:150
Dokumentenarten:Diplomarbeit
Level:hoch