Prospektives Propriozeptions- und Koordinationstraining zur Verletzungsreduktion im professionellen Frauenfußballsport

Die Ergänzung von propriozeptiv-koordinativen Trainingselementen zum fußballtechnischen Training erhöht innerhalb einer Halbsaison bereits signifikant das Koordinationsvermögen, die Sprunghöhe und -weite, die Wurfkraft als auch die Beweglichkeit. Nach Initiierung der zusätzlichen propriozeptiven-koordinativen Trainingsintervention sank die hohe Rate von Muskelverletzungen, die zu Spielpausen führten, bei Fußballspielerinnen der ersten Bundesliga signifikant innerhalb einer Rückrundenspielzeit. Inwieweit die von zwei auf null Kreuzbandrupturen in Hin- vs. Rückrunde reduzierte Verletzungsrate zu bewerten ist, bleibt in weiteren Längsschnittuntersuchungen zu analysieren, um die Expositionszeit der Spielerinnen zu erhöhen und mögliche nachhaltige Effekte der propriozeptiv-koordinativen Trainingsintervention zu prüfen.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Spielsportarten
Veröffentlicht in:Sportverletzung Sportschaden
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2005
Online-Zugang:http://docplayer.org/22619167-Prospektives-propriozeptions-und-koordinationstraining-zur-verletzungsreduktion-im-professionellen-frauenfussballsport.html
Jahrgang:19
Heft:3
Seiten:123-129
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch