Optimizing segmental movement in the jumping header in soccer
(Optimierung der Körperteilbewegung beim Kopfballsprung im Fußball)
Die Studie untersuchte die Körperteilbewegungen beim Kopfballsprung im Fußball unter dem Aspekt der Optimierung. Bisher wurde in Kopfballstudien nicht untersucht, wie und in welchem Maße Körperteile die Leistung beim Kopfball beeinflussen.
In der aktuellen Studie wurde ein biomechanisches Modell zur Modellierung des Sprungkopfballs in einem simulierten Wettkampf eingesetzt, um ein klares Bild eines optimierten Kopfballs zu erhalten. Fortgeschrittene Fußballspieler köpften Bälle bei Geschwindigkeiten von 13m/s.
Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Kopf als freies, nicht restriktiertes Segment beim Kopfballsprung bewegt und dies sollte auch so erlaubt sein, auch wenn andere Literatur anderes zwecks Verletzungsprophylaxe sagt. Die Armbewegung zeigte individuelle Merkmale und erbrachte keinen allgemeinen Vorteil bezüglich der Optimierung der Ballgeschwindigkeit nach dem Auftreffen auf dem Kopf. Auf der anderen Seite war die Beinbewegung der bedeutendste Einzel-Faktor dieser Fertigkeit.
Schlussfolgerung:
Trainer und Spieler sollten auf die Entwicklung der Muskelkraft im Bauch-, Rücken- und Beckenbereich hinarbeiten und keinerlei Restriktionen zur Kopf- und Armbewegung für die Optimierung des Kopfballs auferlegen.
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| Schlagworte: | |
|---|---|
| Notationen: | Spielsportarten |
| Veröffentlicht in: | Sports Biomechanics |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
Edinburgh
2004
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| Jahrgang: | 3 |
| Heft: | 2 |
| Seiten: | 195-208 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |