Non-dominant leg training improves the bilateral motor performance of soccer players
(Das Training des nicht-dominanten Beins verbessert die bilaterale motorische Leistung von Fußballern)
9 Fußballer im Alter von 15 bis 20 Jahren beteiligten sich am Trainingsexperiment. Sie wurden in eine Trainingsgruppe (n=18) und eine Kontrollgruppe (n=21) eingeteilt. Beide Gruppen absolvierten die gleichen Tests: zwei standardisierte Fuß-Tappingtests und drei fußballspezifische Tests. Die Trainingsgruppe übte bei allen Trainingsübungen, außer dem Spiel auf dem ganzen Feld, über einen Zeitraum von acht Wochen mit dem nicht-dominanten Bein. Statistische Analysen der Ergebnisse der fußballspezifischen Tests zeigten, dass die Experimentalgruppe sich vom Vor- zum Nachtest hinsichtlich des Einsatzes des nicht-dominanten Beines signifikant verbesserte. Für die Experimentalgruppe wurde ebenfalls festgestellt, dass sich bei denÜbungen signifikant verbesserte, wenn sie diese mit dem dominanten Bein ausführte. Ähnliche Ergebnisse wurden beim standardisierten Tappingtest ermittelt. Die Ergebnisse könnten mit einer Verbesserung des allgemeinen motorischen Programms erklärt werden. Eine zweite Erklärungsmöglichkeit ist der dynamische Systemansatz. Dabei wird im Training die Gesamtheit der einer Person in einer bestimmten Situation verfügbaren Information verarbeitet, und der Körper organisiert selbst die motorische Leistung.
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| Notationen: | Spielsportarten |
| Veröffentlicht in: | Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2003
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| Ausgabe: | Kopenhagen 13(2003)3, S. 179-184, 6 Abb., 24 Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |