Analyse des Olympiazyklus 2021-2024 im Ringen
Zusammenfassung
Das Ringen hat deutlich an Dynamik gewonnen. Seit langem wurden in allen drei Stilarten nicht so viele Punkte pro Minute erzielt wie bei den Olympischen Spielen 2024. Das spiegeln auch die Eindrücke der Trainer wieder. Gewinner*innen dieser Spiele sind die Asiaten, insbesondere die Japaner. Sie dominieren nicht mehr nur das Frauenringen. Sie gehören auch im Griechisch-römisch- Ringen und im Freistilringen zu den Top-Nationen. Insgesamt holen sie 11 von 18 möglichen Medaillen.
Aus deutscher Sicht konnte sich nur eine Athletin eine Finalplatzierung erkämpfen. Nach einem sehr erfolgreichen Olympiazyklus 2017-2021 konnte das Karriereende der besten Athleten noch nicht kompensiert werden, wenn auch Erfolge bzw. Weltspitzenleistungen in Einzelkämpfen junger Athletinnen und Athleten zu verzeichnen waren. Ziel ist es, diese Entwicklungen weiter fortzusetzen. Durch das Zusammenspiel von Eindrucksanalysen und qualitativ-quantitativen Wettkampfanalysen konnten im Rahmen der Olympiazyklusanalyse Aspekte herausgestellt werden, die das Verhalten der Weltspitze charakterisieren und als Orientierung für den Trainingsprozess herangezogen werden können. Dazu gehören taktische wie auch konditionelle Aspekte
© Copyright 2025 Olympiaanalyse Paris 2024. Olympiazyklusanalysen und Auswertung der Olympischen Spiele und Paralympics Paris 2024 in ausgewählten Sportarten. Veröffentlicht von Meyer & Meyer. Alle Rechte vorbehalten.
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| Notationen: | Kampfsportarten |
| Veröffentlicht in: | Olympiaanalyse Paris 2024. Olympiazyklusanalysen und Auswertung der Olympischen Spiele und Paralympics Paris 2024 in ausgewählten Sportarten |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Aachen
Meyer & Meyer
2025
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| Schriftenreihe: | Schriftenreihe für Angewandte Trainingswissenschaft, 20 |
| Seiten: | 395-414 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch |