Nage no Kata lehren und lernen. Ein Unterrichtskonzept zum Kata-Training

Asiatische Kampfkünste, zu denen der Judosport gehört, sind unter anderem durch ihre durch intensives Training und eine sehr hohe Zahl von Wiederholungen erreichte Bewegungsgenauigkeit berühmt. In diesem Prozess spielt das Kata-Studium, d. h. das Erkennen und Verstehen der Form einer Judotechnik eine wichtige Rolle, um einen einzelnen Wurf oder mehrere Würfe bzw. Wurftechniken nacheinander erfolgreich ausführen zu können. Damit erarbeiten sich Judoka die sporttechnischen Grundstrukturen ihrer Sportart, im Kata-Training werden die Standardabläufe von Judotechniken immer wieder thematisiert, bis sie verinnerlicht sind. Ziel ist es, dass die Techniken auch in sich sehr schnell ändernden Wettkampfsituation, gegen bekannte oder unbekannte Gegner mit sehr unterschiedlichen Kampfkonzeptionen eingesetzt werden können. Es wird gleichzeitig eine solide sporttechnische Basis geschaffen, von der ausgehend der Judoka seine individuellen Bewegungslösungen entwickeln und im Wettkampf nutzen kann. Diese Form des Technikerwerbstrainings ist nicht immer bei Judoka beliebt, wenn sich daraus aber eine höhere Variabilität in der Technikanwendung ergibt, stellt sich auch die Einsicht in die Notwendigkeit und den Nutzen dieser Trainingsform ein. Das Kata-Training mit einem eigenständigen didaktischen Ausbildungskonzept zu unterlegen, unterstützt Übungsleiter und Trainer, die ihren Schülern Nage no Kata neu beibringen wollen oder ihnen einen neuen Zugang zum Kata-Training aufzeigen wollen. Basierend auf einer neuen Systematik und moderner methodischer Ansätze bietet es neue Ideen für das Kata-Training und soll auch einen Aufforderungscharakter besitzten, damit die Trainer und Judoka eigenständig das Kata-Training weiterentwickeln. Die Autoren greifen dabei auf ihre langjährige Unterrichtserfahrung und die ständige praktische Erprobung und Weiterentwicklungen der Methoden bei Kata-Lehrgängen auf allen Ebenen, vom Landesverband Bayern über den DJB bis auf internationale Ebene zurück. Inhalt 1. Wissenswertes - Herkunft und Bedeutung Definition und Ursprung Mehrperspektivische Betrachtung Kata als Basis-Techniktraining und Übungsform Kata als Judodemonstration und Ritual Kata als Prüfungsfach Kata als Wettkampfform Zielsetzung 2. Praxisteil Vorbemerkungen zur Methodik Struktur und Systematik der Kata Methodisches Vorgehen Nage no Kata Shjizen Hontai, Ayumi Ashi und Tsugi Ashi Techniken aus der geraden "Drei-Schritt-Bewegung" Harai Goshi Tsuri Komi Goshi Uki Otoshi Kata Guruma Sasae Tsuri Komi Ashi Yoko Gake Techniken mit "abweichender Bewegung" Techniken nach "Schlag von Uke" Techniken aus "Jigotai-Position Zeremoniell Formelle Aspekte 3. Ergänzende Anmerkungen Ergänzende methodische Ansätze Ergänzende Feinheiten Weiterführende Literatur
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Kampfsportarten
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Aachen Meyer & Meyer 2014
Schriftenreihe:Offizielle DJB-Schriftenreihe, 3
Online-Zugang:https://www.amazon.de/s?k=Nage%20no%20Kata%20lehren%20und%20lernen.%20Ein%20Unterrichtskonzept%20zum%20Kata-Training
Seiten:138
Dokumentenarten:Buch
Level:niedrig