The effects of dehydration and subsequent rehydration on amateur boxing performance
Sieben Boxer (21.9+/-2.0 Jahre, Größe 179.4+/-3.9 cm. Gewicht 78.0+/-9.9 kg) führten zwei entgegengesetzte Tests im Abstand von 7 Tagen. Zu Beginn absolvierten sie im normalen Hydratationszustand (EU)simuliertes Boxen 3 Runden/3min mit je 1 min Pause. Die Simulation bestand aus 95 Schlägen/Runde in vorgeschriebener Sequenz. Die mittlere Kraft wurde aus 9 Serien von 6 Schlägen ermittelt und als Meßwert für die Boxleistung genommen. Bei jedem Versuch unterzogen sich die Probanden einer 2.5stündigen Dehydratation (DEH), indem sie bei niedriger Intensität Rad fuhren und einen Kunststoffanzug trugen. Es folgte eine 3stündige Wiederherstellungsperiode (REC). Während der DEH sank das Körpergewicht um 2.8+/-0.8%. In einem Versuch wurde während der REC keine Flüssigkeit aufgenommen (NF-Versuch), in dem anderen 2.15+/-0.63 l einer 5%igen Kohlenhydrat-Elektrolytlösung (RH-Versuch). Blutproben wurden vor und nach der DEH, REC und Boxsimulation zur Bestimmung von Blutlaktat (BLa) und Plasmavolumen (PV). Weiterhin wurde regelmäßig die HF gemessen.
Ergebnisse:
- Reduzierung des Plasmavolumens um 6.5+/-5.6% im NF-Versuch und 6.5+/-10.0% im RH-Versuch nach der DEH. Nach der REC Wiederhestellung des Plasmavolumens beim RH-, jedoch nicht beim NF-Versuch.
- Keine Unterschiede in der Schlagkraft zwischen den Versuchen nach der REC.
- Höheres Blutlaktat nach der Boxsimulation beim NF-Versuch.
- Abnahme des Körpergewichts bei allen Probanden, jedoch nicht bei allen eine Abnahme des Plasmavolumens. Ein Proband zeigte einen 5.5%igen Anstieg beim Blutvolumen während des NF-Versuchs, was mit einer 15%igen Verbesserung der Boxleistung verbunden war.
- Bei allen Probanden korrelierten die Veränderungen im Plasmavolumen positiv mit der Boxleistung.
Es wird geschlußfolgert, daß die Ergebnisse mit vorangegangenen Untersuchungen übereinstimmen und die Meinung von HARRISON, 1985, unterstützen, daß die Reaktionen des Blutvolumen auf Hitzestreß und Belastung nicht bei allen Personen gleich sind und der Wert des generellen Herangehens an Gewichtsverluststrategien hinterfragt werden muß.
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| Subjects: | |
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| Notations: | biological and medical sciences combat sports |
| Published in: | Journal of Sports Sciences |
| Language: | English |
| Published: |
1996
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| Edition: | London 14(1996)4, S. 366 |
| Document types: | article |
| Level: | advanced intermediate |