Spielend Tischtennis lernen in Schule und Verein
Die Tatsache, dass Tischtennis zu den Sportarten gehört, die Mädchen wie Jungen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Freizeitsportler wie Leistungssportler immer wieder aufs Neue begeistert, sagt schon viel über ihre Attraktivität. Angesichts wirklich nicht trivialer Bewegungsabläufe mit einem sehr hohen Bewegungstempo, mit dem ständigen Wechsel zwischen Agieren und Reagieren, einer Vielzahl taktischer Varianten und Vorlieben, ist das sehr bemerkenswert. Die Frage zu beantworten, welches die Motive dafür sind, dass der Deutsche Tischtennis-Bund mehr als 600.000 Mitglieder hat, die regelmäßig an die Tischtennisplatte treten (und im Urlaub oder der Freizeit noch viel mehr Tischtennisbegeisterte zur "Kelle" greifen), führt aber gerade zu dieser Vielfalt der Bewegungen und den tollen Möglichkeiten auf jedem Leistungsniveau, mit jedem Leistungsanspruch und unter relativ einfachen räumlichen Bedingungen Tischtennis spielen zu können.
Sicherlich wird der eine oder andere seine Fertigkeiten im Umgang mit dem kleinen Zelluloidball als Autodidakt erwerben, das Training aber durch die Beschäftigung mit geeigneter Fachliteratur und/oder durch einen Übungsleiter, Sportlehrer oder Trainer vorbereiten und leiten zu lassen, führt zweifelsohne zu einem höheren Lerntempo, zu einer effektiven Technik in Angriff und Abwehr wie auch zu einer höheren Variabilität der einsetzbaren Techniken und Bewegungen. Hier bieten Claus Mayr und Moritz Förster eine interessante und abwechslungsreiche Hilfestellung. Sie erläutern alle grundlegenden Facetten der Erlernung und schrittweisen Festigung von Techniken in der Sportart, beginnend mit Grundwissen zur Bewegung des Balls in dessen Interaktion mit dem Schläger, mit denen unterschiedliche Platzierungen des Balls auf der Platte, unterschiedliche Ballgeschwindigkeiten, Rotationen und Flugbahnen des Balls erzeugt werden können. Die Schlägerhaltung spielt in diesem Zusammenhang natürlich eine zentrale Rolle, ohne dass es nicht weitere wichtige Aspekte gibt. Hier sind zum Beispiel das Schlägermaterial oder auch das Entscheidungsverhalten der Spielerinnen und Spieler zu beachten. All diese und weitere Aspekte sollten dann wiederum Beachtung finden, wenn das Training, und hier insbesondere das Techniktraining geplant wird. Dieses kann als Einzel- oder Partnertraining, mit oder ohne Hilfsgerät (wie einem Roboter) durchgeführt werden. Hier wiederum nehmen das Wissen und die Erfahrungen von Übungsleitern und Trainern eine wichtige Rolle ein, um die Bewegungsabläufe vor Trainingsbeginn korrekt zu erläutern (und sicher auch vorzuführen), um effektiv zu korrigieren und nach einer Lern- und Festigungsphase zur nächst schwierigeren Bewegung überzugehen. Coachingthemen sind aber nicht nur auf das Training beschränkt, sondern spielen insbesondere im Wettkampf (in Satzpausen oder beim Time-Out) eine wichtige Rolle.
Das sind auch alles Themen, die in diesem Trainingsbuch für Tischtennis zu finden sind, in dem dazu attraktive Spiel- und Trainingsformen vorgestellt werden, in dem Wissen zu den Aufgaben und Möglichkeiten der Trainer vermittelt wird und das so angelegt wurde, dass es sowohl im Vereins- als auch im Schulsport genutzt werden kann.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Spielsportarten Trainingswissenschaft |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
Wiebelsheim
Limpert
2012
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| Ausgabe: | Wiebelsheim: Limpert, 2012. - 128 S. |
| Seiten: | 128 |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch |