Simulative Untersuchungen zu effektiven Drehtechniken im Eiskunstlaufen

Die Generierung und Lösung wissenschaftlicher Fragestellungen basiert auf dreidimensionalen Bildanalysen von Bewegungsabläufen, der Interpretation biomechanischer Parameter und der Manipulation von Absolutwerten. Der direkte Vergleich der Bewegungen von Athleten mit internationalen Bestlösungen gestattet die Visualisierung von Unterschieden in der Sprungtechnik, und sie ermöglicht neue Erkenntnisse zur optimalen Sprungausführung. In einer Sprungdatenbank sind verschiedene Simulationen von Salchows, Toeloops als Einzelsprung bzw. in Kombinationen und Varianten des Wurflutz im Paarlauf enthalten. So gelingt es, mittels Simulation und eines anwendungsbezogenen Gesamtmodells Ursache-Wirkungs-Beziehungen aufzudecken, effizient Untersuchungen vorhandener Sprünge vorzunehmen und zu bewerten. Die anwendungsbezogene Systemlösung für den Eiskunstlauf ermöglicht dem Trainingswissenschaftler, die komplexe Analyse vorhandener Sprünge mit Mehrfachdrehungen vorzunehmen und grundlegende Erkenntnisse für das Erlernen neuer Sprungelemente zu gewinnen. Der Einsatz des Simulationstools erfolgte in Zusammenarbeit mit Trainern und Aktiven der Meisterklasse im Einzel- und Paarlauf an den Trainingsstützpunkten Chemnitz, Erfurt und Berlin.
© Copyright 2005 BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2005/06. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:technische Sportarten Trainingswissenschaft
Veröffentlicht in:BISp-Jahrbuch Forschungsförderung 2005/06
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Bonn 2005
Online-Zugang:http://www.bisp.de/SharedDocs/Downloads/Publikationen/Jahrbuch/Jb_200506_Artikel/Maisser.pdf?__blob=publicationFile
Seiten:135-139
Dokumentenarten:Buch
Level:hoch