Jump height in ladies single figure skating in the 18th Winter Olympic Games in Nagano 1998
Die Kür von 24 Einzelläufern im Eiskunstlauf, die an den Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano teilnahmen, wurde mit Videotechnik aufgenommen. dabei wurde der Schwerpunkt auf die Ausführung der Sprünge gelegt (insgesamt 138). Mit Hilfe der Varianzanalyse wurde untersucht, ob die Sprunghöhe zwischen Sprungtypen, Sportlern entsprechend ihren Endplazierungen und zwischen dem Zeitpunkt der Sprungausführung (erste bzw. zweite Hälfte der Kür) variierte. Das Sigfifikanzniveau wurde auf p<0.05 festgelegt.
Der Erfolg der Sprünge mit Mehrfachdrehungen hing in erster Linie von der Fähigkeit ab, eine große Sprunghöhe zu erreichen. Sprünge mit Einsatz der Schlittschuhspitze beim Auftakt wie Lutz, Flip und Toe-Loop waren tendenziell höher als die mit einem freien Schwungbein wie Axel, Loop und Salchow. Zwischen den Endplazierungen und der maximalen Sprunghöhe wurde keine signifikante Beziehung festgestellt. Einer der Schlüsselfaktoren war die Ausdauerfähigkeit im Springen, d.h. auch in der zweiten Kürhälfte noch eine große Sprunghöhe zu erreichen.
Die größte Sprunghöhe (0.629 m) wurde von vier Läufern jeweils beim Lutz erreicht. Die durchschnittliche Sprunghöhe in der ersten Kürhälfte lag bei 0.448 m, während in der zweiten Kürhälfte nur noch durchschnittlich 0.381 m erreicht wurden. Als Ursachen dafür werden genannt: mehr Sprünge mit weniger Drehungen in der zweiten Kürhälfte, weniger Sprünge mit Einsatz der Schlittschuhspitze beim Auftakt und Ermüdung.
© Copyright 1999 ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz). Springer. Published by Edith Cowan University. All rights reserved.
| Subjects: | |
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| Notations: | technical and natural sciences technical sports |
| Published in: | ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz) |
| Language: | English |
| Published: |
Perth
Edith Cowan University
1999
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| Pages: | 105-108 |
| Document types: | congress proceedings |
| Level: | advanced intermediate |