Choice of jumping strategy in two standard jumps, squat and countermovement jump - effect of training background or inhereted preference?
(Auswahl der Sprungstrategie bei zwei Standardsprüngen, aus der Hocke und als Tiefsprung mit anschließendem Aufsprung - Auswirkung des bisherigen Trainings oder ererbte Präferenz?)
Sechs probanden, drei profesionelle Balletttänzer und drei Leistungssportler ausd er Sportart Volleyball führten maximale vertikale Sprünge nach folgendem Muster durch:
- aus einer statischen Vorbereitungsposition (aus der Hocke SQJ),
- mit einem Auftaktsprung (counter-movement-jump CMJ),
- aus einer für das Ballett bzw. den Volleyball typischen Ausgangsposition.
Die Sprünge wurde mit einer Hochgeschwindigkeitskamera (500 hz) in Verbindung mit der Aufzeichnung der Bodenreaktionskräfte dokumentiert. Die Gesamtgelenkbewegungen im Hüft-, Knie- und Fußgelenk wurden mittels der inversen Dynamik berechnet.
Untersucht werden sollte, mit welcher Strategie die Entscheidung für die eine oder andere Art (aus der Hocke, als CMJ) des Sprungs getroffen wird. Die Sprungstrategien wurden durch die relative Winkelbewegung der Knie-, Hüft- und Fußgelenke und das Muster der Muskelmomente bestimmt. Der Volleyballsprung wurde mit einer sequentiellen Strategie ausgeführt, der Ballettsprung mit einer simultanen Strategie. Diese Aussage wurde mit Hilfe von EMG-Auswertungen belegt. Bei den beiden Standardsprüngen gab es eine Entscheidung auf individueller Grundlage, die keine Beziehung zum bisherigen Training deutlich machte. Das wurde beim Test von weiteren sieben Volleyballern und Baletttänzern bestätigt.
© Copyright 1999 Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports. Wiley. Alle Rechte vorbehalten.
| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Spielsportarten |
| Veröffentlicht in: | Scandinavian Journal of Medicine & Science in Sports |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
1999
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| Ausgabe: | Kopenhagen 9(1999)4, S. 201 - 208, 4 Abb., 1 Tab., 16 Lit. |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |