Cardiopulmonary responses to slideboard exercise in competitive female ice skaters

(Kardiopulmonale Reaktionen auf Gleitbrettbelastung bei Eisläuferinnen)

Ziel der Studie: Bestimmung der kardiopulmonalen Reaktionen auf Gleitbrettbelastungen (SBE) bei drei ausgewählten Frequenzen und Bewertung ihrer Nützlichkeit als Trainingsmittel für Eiskunstläufer. Probanden und Methode: 15 Eiskunstläuferinnen absolvierten einen Maximalbelastungstest auf dem Laufband zur Bestimnmung von maximaler Herzfrequenz (HR), Sauerstoffverbrauch (VO2) sowie Ventilationsschwelle (Tvent). Anschließend erfolgten Gleitbretttests bei 60, 70 bzw. 80 Bewegungen pro Minute in 4-min-Intervallen auf einem 165-cm-Gleitbrett. Außerdem erfolgte bei 7 der Probandinnen die Herzfrequenzbestimmung auf dem Eis während eines 4-min-Programms. Ergebnisse: Mittels ANOVA wurden mit den Steigerungen um jeweils zehn Bewegungen pro Minute signifikante Anstige aller abhängigen Variablen gefunden. Die HR bei 70 und 80 spm unterschied sich nicht signifikant von der auf dem Eis beim 4-min-Programm. Schlußfolgerung: Gleitbrettbelastungen bei 70 und 80 spm erzeugen Herzfrequenzen, die denen beim Wettkampf im Eiskunstlauf gleichen, während die Wettkamfbewegungen simuliert werden. Das Gleitbrett ist damit ein effektives Trainingsmittel für diese Sportart außerhalb des Eises.
© Copyright 1998 The Journal of Strength and Conditioning Research. National Strength & Conditioning Association. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin technische Sportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Strength and Conditioning Research
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1998
Ausgabe:Colorado Springs 12(1998)1, S. 7-11, 1 Abb., 2 Tab., 22 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel