Bone turnover in elite rhythmic sports gymnasts

(Knochenturnover bei Hochleistungssportgymnastinnen)

Es wurden 6 rhythmische Sportgymnastinnen (RSG/nationale Klasse), 19-21 Jahre und 6 normal aktive Kontrollpersonen (21-22 Jahre) untersucht. Die RSG trainierten 4-6 Stunden/Tag,7mal wöchentlich Das Knochenturnover wurde eingeschätzt über einen spezifischen Struktur-Biomarker (reines Serum-Osteocalcin) und einen neuen Resorptionsmarker. Die Urinausscheidung von Deoxypyridinolin wurde in Sammlungen über 24 Stunden gemessen, die Nahrungsaufnahme über 6-Tage-Protokolle analysiert. Körperhöhe und -gewicht waren zwischen den Gruppen gleich. Die RSG hatten jedoch einen sign. niedrigeren Fettanteil als die Kontrollpersonen. Serum-Ca war bei den RSG sign. geringer als bei den Kontrollpersonen, die RSG tendierten jedoch zu einer höheren Ca-Ausscheidung im Urin. Die RSG wiesen eine höhere Knochenresorption und eine niedrigere Knochenformation auf als die Kontrollpersonen. Es wird zusammengefaßt, daß eine erhöhte Knochenresorption bei den RSG einen signifikanten Knochenverlust bewirkt, der wahrscheinlich auf die hohe Trainingbelastung und die Ernährungsregime zurückzuführen ist.
© Copyright 1997 Medicine & Science in Sports & Exercise. Lippincott Williams & Wilkins. Alle Rechte vorbehalten.

Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin technische Sportarten
Veröffentlicht in:Medicine & Science in Sports & Exercise
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1997
Ausgabe:Indianapolis 29(1997)5, Suppl. 5, S. S98
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel