L4/L5 compressive loading in male pair figure skaters during pressure and waist loop lifts

(L4/L5 Druckbelastung männlicher Eiskunstläufer im Paarlaufen während Druck- und Hüftschwunghebungen)

Anliegen der Untersuchung war die Bewertung der L4/L5-Druckkräfte auf den Händen junger Eiskunstläufer, die am Beginn von zwei verschiedenen Überkopfhebungen ihrer Partnerinnen auftreten. Dazu wurde ein biomechanisches quasi-statisches 2D Modell (WATBAK) der University of Waterloo verwendet. Als Probanden beteiligten sich drei Eiskunstlaufpaare an der Untersuchung. Diese repräsentierten unterschiedliche Leistungsniveaus (ein Paar Junioren, zwei Paare Erwachsene). Im Labor absolvierten die Probandenpaare stationäre Hebungen auf einer Kraftmeßplattform. Daraus wurden dann Daten gewonnen, zusammen mit Informationen aus Videoaufzeichnungen, die genutzt wurden, um die maximalen dynamischen Kräfte beim Absprung zur Hebung zu ermitteln. In das WATBAK-System wurden als Eingangsgrößen die Körpermasse der Läuferin und die auf der Kraftmeßplattform ermittelten dynamischen Kräfte beim Absprung zur Hebung eingegeben. Danach wurden die durchschnittlichen L4/L5-Druckkräfte am Beginn und auf dem höchsten Punkt der Hebung bestimmt. Basierend auf den ermittelten Werten wird aus Belastungsgründen empfohlen, daß in einer Trainingseinheit nicht mehrere Hebungen hintereinander absolviert werden, sondern dazwischen erst andere Elemente ohne Hebungen absolviert werden.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Naturwissenschaften und Technik technische Sportarten
Veröffentlicht in:ISBS - Conference Proceedings Archive (Konstanz)
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 1995
Ausgabe:Thunder Bay: Lakehead University (Hrsg.), 1996.- S. 228 - 231: 1 Tab., 1 Abb., 6 Lit.
Dokumentenarten:Kongressband, Tagungsbericht
Level:hoch mittel