Finland is working on a cup
(Finnland arbeitet an einem Cup)
Zur Situation und Perspektiven im Eisschnelllauf in Finnland.
Mittlerweile sind einige junge Athleten herangewachsen, so dass eine Gruppe von rund 20 Läufern um Janne Hänninen (Sprinter) und die Brüder Vesa und Risto Rosendahl entstanden ist. In Finnland existiert erstmals eine Mannschaft, bestehend aus 8 jungen Läufern, die auf Turin 2006 vorbereitet werden sollen (allerdings trainiert die Gruppe -noch- nicht immer gemeinsam). Die Mehrzahl dieser Sportler ist bei der Armee angestellt, die ihnen auch zwei Trainingslager im Sommer bezahlte. Das Training im Team wird als leistungsfördernd bewertet.
Die Situation im finnischen Eisschnelllauf ist jedoch nicht ideal. Noch ist nicht genügend Geld vorhanden, nicht alle Sportler können alle Wettbewerbe besetzen, die sie sollten. Mitunter bestimmen auch die Sponsoren, für welchen Wettkampf sie ihr Geld ausgeben. Auch bezüglich der vorhandenen Eisbahnen kann nicht von einem Idealzustand gesprochen werden. Trainer Timo Järvinen beklagt das Fehlen von Sponsoren. Er möchte nicht, dass seine Athleten Millionäre würden, jedoch wäre es wünschenswert, wenn sie über so viel Einkünfte verfügen könnten, "dass wir die richtigen Dinge zur richtigen Zeit am richtigen Ort tun können". Geplant ist der Bau einer Eishalle in Helsinki.
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Speedskating World |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2003
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| Heft: | 5 |
| Seiten: | 20-22 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |