Experimental vertical jump model used to evaluate the pivot location in klap speed skates
(Experimentelles Modell vertikaler Sprünge, das eingesetzt wird, um die Positionierung des Drehpunktes bei Klappschlittschuhen zu bewerten)
This study used a vertical jump model to simulate the push-off phase for a skater using klap speed skates and evaluated die effects of pivot location and shoe base flexion on energy production. Boards of different lengths and one board with a hinge under the metatarsal heads were attached to the running shoes of volunteers. Six skaters performed 3 maximal effort vertical jumps across 5 different base conditions: running shoe, board that hinged under metatarsal heads, and rigid boards that pivoted with the ground al -25 mm (typical pivot location for klapskales), 0 mm, and +25 mm from the toes. There were no significant differences in total energy at take-off among the 3 rigid base conditions, but there were differences in potential and kinetic energy production. The total and kinetic energy produced at take-off was 9% greater in the hinged base condition than the corresponding rigid base condition. If differences in energy measures from the vertical jump reflect those for skating, a hinged boot base could increase skating speeds by about 3% over the current klap-skales, which have a rigid boot base.
Für der Studie wurde ein Modell vertikaler Sprünge verwendet, um die Abdruckphase bei Eisschnelläufern zu simulieren, die mit Klappschlittschuhen laufen und um die Auswirkungen der Positionierung des Drehpunktes und der Durchbiegung der Schuhsohle auf die Energieproduktion zu analysieren. Starre Bretter unterschiedlicher Länge und ein Brett mit einem Scharnier unter den Metatarsalköpchen wurden unter den Laufschuhe der Probanden befestigt. Sechs Eisschnelläufer führten drei maximale vertikale Sprünge unter fünf verschiedenen Bedingungen aus: Laufschuh allein, Brett mit Scharnier unter den Metattarsalköpfchen, starres Brett mit einem Zehnenüberstand mit 25 mm, ohne Zehenüberstand und mit den Zehen 25 mm nach hinten eingerückt. Letzteres ist die typische Position für Klappschlittschuhe. Zwischen den drei Übungsausführungen mit dem starren Brett wurden keine signifikante Unterscheide hinsichtlich der Gesamtenergie beim Absprung festgestellt. Es wurden aber Unterschiede hinsichtlich der potentiellen und der kinetischen Energieproduktion ermittelt. Die Gesamt- und die kinetische Energie, die beim Absprung produziert wurden war beim Bertt mit Scharnier um neun Prozent höher als beim starren Brett. Falls die Unterschiede bei den Energiemessungen bei den vertikalen Sprüngen auch die Unterschiede beim Eisschnellauf widerspiegeln, könnte eine flexible Gestaltung mit Scharnier zu einem Anstieg der Laufgeschwindigkeit um ca. drei Prozent im Vergleich mit den aktuell eingesetzten Klappschlittschuhen, die eine starre Schuhsohle haben, führen.
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| Notationen: | Naturwissenschaften und Technik Ausdauersportarten |
| Veröffentlicht in: | Journal of Applied Biomechanics |
| Sprache: | Englisch |
| Veröffentlicht: |
2000
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| Online-Zugang: | https://doi.org/10.1123/jab.16.2.142 |
| Jahrgang: | 16 |
| Heft: | 2 |
| Seiten: | 142-156 |
| Dokumentenarten: | Artikel |
| Level: | hoch mittel |