In-line skating: injuries and prevention

(In-line Skating: Verletzungen und Prävention)

Die Studie hatte die Aufhellung der Verletzungsrate unde Anteile der einzelnen Disziplinen im In-Line Skating zum Ziel. Es wurden retrospektiv Daten zu Verletzungen von 105 Inline-Skatern (69%Fitnessbereich, 59% Sprung, 51% Halfpiper) erhoben. Erfasst wurden dabei Angaben zu Art, Lokalisierung und Grad der Verletzungen sowie dazu, wobei sich der Sportler die Verletzung zuzog und ob er Schutzausrüstung trug. Ergebnisse: Von 197 aufgetretenen Verletzungen heilten 145 ohne medizinische Behandlung ab, 28 benötigten eine einmalige ärztliche Behandlung, 22 mehrfach und 2 erfoderten eine stationäre Behandlung. Bezüglich der Lokalisierung lassen sich 38% der Verletzungen den oberen Extremitäten zuordnen, 31% den unteren Extremitäten, 21% Hüfte und Becken und 10% dem Kopf. Am häufigsten waren Gehirnerschütterungen und Hautabschürfungen anzutreffen (je 35%), es folgten Bänderverletzungen (10%) und Frakturen (5%). Einfache Verletzungen gab es im Fitnessskating zu 83%, zu 70% beim Springen und zu 60% in der Halfpipe. Die mehrfachen Arztbesuche konzentrierten sich zu 4% auf die Fitnessskater, 10% auf die Springer und 23% die in der Halfpipe verletzten. 26% der verletzten Fitnessskater trug keine Schutzausrüstung, bei den Springern waren es 9% und bei den Halfpipern 6%. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse bestätigten eine deutliche Disziplinspezifik bezüglich des Gefahrenpotenzials im Inline-Skating. Die Gefahren beim Fitnessskating sind geringer als die Vorteile aus präventiver medizinischerSicht.
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Bibliographische Detailangaben
Schlagworte:
Notationen:Biowissenschaften und Sportmedizin Ausdauersportarten
Veröffentlicht in:The Journal of Sports Medicine and Physical Fitness
Sprache:Englisch
Veröffentlicht: 2000
Ausgabe:Torino 40(2000)3, S. 247 - 253, 5 Abb., 2 Tab., 21 Lit.
Dokumentenarten:Artikel
Level:hoch mittel