Informelle Sportengagements Jugendlicher
Trendsportarten üben auf Jugendliche einen besonderen Reiz, sie sind "in", sich an ihnen zu beteiligen vermittelt das Gefühl, dazuzugehören. Trendsportarten sind oftmals dadurch gekennzeichnet, dass sie sich ausserhalb der Sportvereine entwickeln und auch behaupten. Beispiele dafür sind Streetball, Beachvolley und Inlineskating. Insofern stellen Trendsportarten für die traditionellen Sportvereine eine Herausforderung dar. Gleichzeitig sind sie eine Chance für sie, da Kinder und Jugendlicheüber diesen Weg zum Sport überhaupt kommen, die die festen Formen von Sportvereinen scheuen. Primär auf der Grundlage von Interviews mit Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 20 Jahren stellt der Autor wisenschaftliche Erkenntnisse zur Organisation und Praxis dieses informellen Sports ausserhalb der Vereine dar und beschreibt die Einbindung der sportlichen Aktivitäten in Lebensauffassung und Lebensstil Jugendlicher. Daraus entsteht ein Bild, das auch für die Sportvereine, für die Verantwortlichen der Kommunen und für die Sportler selbst ein besseres Verständnis der Motive und Ziele informellen Sporttreibens Jugendlicher ergibt.
1. Perspektive und Anlage der Untersuchung
2. Entwicklung des Forschungsproblems
3. Zur Anlage der Untersuchung
4. Aktivitäten
5. Sportliche Orientierungen und Handlungsmuster
6. Soziales Gefüge und Beziehungsgestaltung
7. Alternativer Wettkampfsport
8. Sportbiographien
9. Sportengagements in der alltäglichen Lebensführung
10. Informelle Sportengagements im Kontext von Lebensführung und Lebenslauf: Vier Fallstudien
11. Zusammenfassung: was ist informeller Sport?
12. Bezugspunkte und Perspektiven der sportpolitischen Diskussion
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| Schlagworte: | |
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| Notationen: | Leitung und Organisation Sozial- und Geisteswissenschaften |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2000
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| Ausgabe: | Köln: Sport und Buch Strauß, 2000.-290 S.: zahlr. Abb. |
| Dokumentenarten: | Buch |
| Level: | hoch mittel |