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Foot problems through klap skates

Ausgehend von der Biomechanik beim Laufen mit dem Klappschlittschuh und den daraus resultierenden muskulären Beanspruchungen erweisen sich einige Muskeln (bei einigen Läufern) als nicht ausreichend ausgebildet, was zu Problemen in den unteren Extremitäten führt. Beobachtet wurde ein Anstieg beim Auftreten von Schienbeinproblemen, des Kompartmentsyndroms sowie von Überdehnungen der Fußmuskeln. Alle drei Problemarten haben eine rein mechanische Ursache für die Überlastung. daher gibt es auch Lösungen für eine schmerzfreie Funktion. 1. Aufklärung der statischen und sportartspezifischen Bewegungsmerkmale und damit Feststellung vorhandener Begrenzungen oder anatomischer Abnormitäten mittels Fuß- und Bewegungsanalyse. 2. Ausrichtung des Trainings auf Gleichgewicht und Koordination. Laufraining (gute Lauftechnik!) zur Verbesserung der Effektivität und der Wirksamkeit des Sprint- und Schnelligkeitstrainings. 3. Nach den Untersuchungen und der Anpassung des Trainings gilt es vor allem, die Schlittschuhe an die individuellen anatomischen Strukturen anzupassen. Mitunter reichen kleine Veränderungen der momentan standardisierten Skates aus, um sie für den einzelnen Athleten zu optimieren und Überlastungsschäden zu vermeiden.
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Bibliographic Details
Subjects:
Notations:biological and medical sciences endurance sports
Published in:Speedskating World
Language:English
Published: 1998
Edition:Kesteren (1998/99)2, S. 22-25, 4 Abb.
Document types:article
Level:advanced intermediate